Grand Canyon

Grand Canyon

Donnerstag, 5.10.

Grand Canyon im Dunkeln

  • Vom Monument Valley aus also fahren wir zum Grand Canyon, an dem unsere Straße sogar entlangführt
  • Unser originaler Plan, den Grand Canyon dann bei Sonnenuntergang entlangzufahren, geht schief, denn als wir ankommen ist es stockfinster und wir sehen außer dunklem Wald links und rechts der Straße nichts 
  • Gut für uns, dass der Grand Canyon so touristisch ist und es direkt beim Parkeingang einen Ort gibt, mit einem Supermarkt, der um diese Uhrzeit noch offen hat und bei dem wir uns eindecken mit Vorräten für die geplante Wanderung morgen
  • Gleich daneben sehen wir ein erleuchtetes Schild „Steakhouse“, das uns alle überzeugt
  • Das Steakhouse stellt sich als ein sehr glücklicher Fund heraus, denn es ist sehr urig, voll nett und es gibt richtig leckere (und riesige) Steaks, von denen wir jeder (fast) ein ganzes verzehren 
  • Satt und zufrieden fahren wir also noch die letzten Meilen zur Unterkunft – dem Grand Canyon Hotel, einem typischen Motel, das direkt neben der Straße liegt und auch sehr gemütlich und nett ist

Freitag, 6.10.

A park in the walk

  • Sonnenaufgang erwischen ist unser Plan und kein schlechter in Anbetracht unserer geplanten Monster Wanderung
  • Das bedeutet 5h Tagwache, dann um 6:15 losfahren Richtung Visitor Center Parkplatz
  • Wir haben bisschen Stress, denn natürlich kommen wir bissi später los und das Shuttle fährt um 6h, aber stellt sich heraus, kein Mensch interessiert sich für unseren National Park Pass oder sonstwas was wie Eintrittsgebühren verlangen ausschaut und es ist dank früher Stunde noch sehr viel Platz am Parkplatz
  • Wir warten auf das Red Route Shuttle, in einer Schlange und wundern uns ein bisschen, denn zwei Red Route Shuttles kommen, bleiben bei der Station neben uns (wo kein Mensch steht) kurz stehen und fahren dann leer an uns vorbei ab
  • Als der dritte solche Shuttle an uns vorbeifährt, fragen wir uns langsam ob wir in einer schlechten „Verstehen Sie Spaß Folge gelandet sind“
  • Schließlich kommt der Bus doch und wir schaffen es noch rechtzeitig zum Sonnenaufgang zum Startpunkt von der Wanderung
  • dieser Moment, an dem wir alle zum ersten Mal einen Blick auf dieses Naturwunder – und das bei Sonnenaufgang- erhaschen, ist so einer dieser Momente, in denen die Zeit still zu stehen scheint – wir stehen am Rand und starren alle (gerade nicht mit offenem Mund, aber fast) auf das Spektakel, das sich vor uns erstreckt
  • Unser Plan ist es den South Kaibab Trail hinunterzuwandern und dann den Bright Angel Trail wieder hinaufzuwandern, da sich an letzterem mehrere Wasser-Auffüllstationen befinden, die beim Aufstieg notwendiger sind als beim Abstieg
  • Fun fact: wir haben vor der Wanderung nachgeschaut, ob die Wasser-Auffüllstationen in Betrieb sind, Julian: „Na super, da steht – ja es gibt sie bis ‚early October‘; was ist das denn für eine Angabe?! In Bayern würde stehen ‚die Station ist offen bis 2. Oktober, 11h’.“
  • Es gibt überall Warnhinweise und -schilder, die darauf hinweisen, dass man sich nicht überschätzen soll, dass die Wanderung wirklich sehr anstrengend ist, dass viele Leute aufgrund von Überhitzung und Dehydrierung eingehen, dass es ein sehr „strenuous hike“ ist insgesamt und dass man unbedingt und wirklich nicht an einem Tag den Canyon hinunter- und wieder hinaufwandern sollte  
  • Das ist schon verständlich, denn es handelt sich bei dem Aufstieg immerhin um einen steilen Anstieg mit 1400 Höhenmetern, es hat im Canyon unten ca. 33 Grad und oben 22 Grad untertags und wahrscheinlich denken sich genug Touristen, wie wir, „ah, das geht schon“, vor allem, weil tückischerweise der Abstieg zuerst kommt natürlich und es aber kein Zurück mehr gibt, sobald man ins Tal abgestiegen ist, muss man wohl oder übel wieder hinaufsteigen – Matthäus liest, dass letztes Jahr 250 Menschen aus dem Canyon geborgen werden mussten
  • Gleichzeitig sind die Schilder schon sehr übertrieben und da sie vor allem und jedem warnen, weiß man nicht mehr, was man ernst nehmen muss und was nicht – zum Beispiel warnt uns die Webseite, dass in der Früh „freezing temperatures“ herrschen und man sich daher sehr warm anziehen soll
  • Aus diesem Grund kommen wir mit unseren Daunenjacken und Regenjacken beim Canyon an, nur um festzustellen, dass es wärmer ist, als gedacht und bald schon sehr warm wird, so dass wir die Jacken hauptsächlich mitschleppen auf dem Hike anstatt sie zu verwenden
  • Julians Kommentar zu den unzähligen Warnschildern: „Was kommt als nächstes?! Ein Schild: ‚if you hike past this point I hope you made your will’ und dann ein Foto von einer weinenden Großmutter
  • Es ist sehr ungewohnt die Wanderung mit einem Abstieg zu beginnen (nach dem Motto: „Owi muss I das Tal ruft“), aber es zahlt sich aus: mit dem faszinierenden Farbenspiel, dass das Licht der aufgehenden Sonne liefert, offenbaren sich uns hinter jeder Wegbiegung faszinierende und wirklich beeindruckende Ausblicke auf den unglaublichen und seinem Namen alle Ehre machenden Grand Canyon
  • Das tolle am South Kaibab Trail ist, dass man großartige Aussichten in den Grand Canyon hat und das Spiel aus Licht und Schatten und wie nach und nach mehr Felsen beleuchtet werden, ist wirklich unbeschreiblich schön und begeistert uns immer wieder aufs Neue
  • Der Canyon hat zunächst steil abfällende Felswände, bevor einige grüne Flächen (auf denen so ein Art Gebüsch und teilweise sogar Bäume wachsen) auf Plateaus den Eindruck von sanft dahinwallenden grünen Hügeln vermitteln (ein bisschen erinnert es mich an die Hobbits), zwischen denen sich allerdings wieder kleiner Canyons befinden, die sich wie Äste über den grünen Flächen ausbreiten, so dass sich dunkle Spalten auftuen, die der Landschaft einen zerklüfteten, aber zugleich wunderschönen Charakter vermitteln  
  • Genauso verläuft auch unsere Wanderung: Während am Start, der Weg steil in Serpentinen die Felswand hinunterführt, verläuft er danach eher sanft abfallend durch grüne Landschaften, bevor er wieder steiler in Serpentinen weiter hinunter in den Canyon führt
  • Die kleinen Canyons im großen erklären auch, warum wir den Colorado, den Fluss, der den Canyon so schön geformt hat, erst so spät zu Gesicht bekommen – dann aber umso beindruckender
  • Wir sind recht flott beim Abstieg und kommen bald schon unten am Fluss an, wo eine Brücke auf die andere Seite und zum Angels Camping und zur Phantom Ranch führt
  • in Anbetracht dieser Tatsache und unseren flotten Vorankommens, sage ich irgendwann voller Überzeugung: „Pff, das ist ja ein park in the walk!“ Julian und Matthäus stimmen zu, bis sie mich irgendwann merkwürdig anschauen und Matthäus meint: „Das ist ein was?!“
  • Bei beiden kann man mit Permits und nachdem man bei einer Lottery, für die man – wie wir später nachschauen- sich erst wieder für Dezember 2024 bewerben kann, übernachten, was ein Wahnsinns Erlebnis sein muss
  • Am Fluss befindet sich eine grüne Oase, hier wachsen Bäume, Sträuche und sogar Gras, was sich in schönem Kontrast von den dunklen Felsen abhebt – es ist super faszinierend und einfach wunderschön
  • Wir wandern bis zur Ranch, da wir denken, dass hier die Wasserauffüllstation ist, nur um dann herauszufinden, dass es Wasserauffüllstationen hinter jeder Ecken hier im Tal gibt, naja
  • Der Abstecher zahlt sich dennoch aus, allein schon um die Ranch zu sehen, die sogar Strom hat und gar nicht so wirkt wie Hütten, die einfach im Nirgendwo liegen
  • Außerdem ist es noch einmal faszinierender, den riesigen Canyon im Inneren zu erleben und die steilen Felswände auf beiden Seiten in die Höhe wachsen zu sehen
  • Natürlich gibt es auf Amerikanische Art auch eine Bar, bei der Bier, Snacks und Softdrinks verkauft werden – und zu unserer Freude Kaffee, bei dem wir gleich zuschlagen
  • Klos gibt es auch und Julian rennt mit dem Kaffee schon einmal vor, während wir noch Wasserflaschen auffüllen und verstauen – ich komme dann nach und stelle fest, dass Julian immer noch der letzte in der Schlange fürs Klos ist
  • Julian ist geflasht, denn wie er mir erzählt, hat er sich gerade gedacht „Ah, wär praktisch, wenn die Marie käme, die will sicher auch einen Kaffee“ und in dem Moment bin ich um die Ecke gekommen – Gedankenübertragung sozusagen
  • Wir überlegen im Fluss schwimmen zu gehen, aber erstens ist er ganz schön reißend (man kann auch Rafting Touren am Colorado River buchen) und zweitens gar nicht so leicht zugänglich, drum geben wir die Idee wieder auf
  • Es kommen uns Mulis entgegen (Maulesel), die Vorräte hinunterbefördern und sich sehr entspannt in Anbetracht der ganzen Wanderer geben (natürlich sind sie nichts anderes gewohnt), es ist beindruckend wie sicher sie sich über die steilen Wanderwege bewegen
  • Später kommt eine zweite Gruppe Mulis an uns vorbei, die Leute hinunterbefördern – das ist natürlich die entspanntere Art den Canyon von unten aus zu sehen
  • Wir beginnen den krassen Aufstieg, der uns schon Respekt einflößt – was 1400 Höhenmeter bei einem Weg, der hauptsächlich durch die Sonne führt bei den 33 Grad auch tun sollte
  • Nach einigen Metern sehen wir eine Dame, die sich neben dem Weg übergibt – wie der Typ auf einem Warnschild- es scheint also doch notwendig zu sein, solche Warnschilder aufzustellen
  • Bald schon erreichen wir das River Resthouse, das an einem kleinen Creek liegt, der zum Colorado River hinunterführt, wo wir eine längere Pause einlegen und auftanken für den anstehenden Aufstieg
  • Die gesund aussehenden Sandwiches, die wir im Supermarkt gekauft haben, haben ein Packerl Mayonnaise mit dabei – das erinnert an die Nussmischungen, die wir extra ausgesucht haben, weil sie nicht offensichtlich M&Ms in der Packung hatten, die aber zur Hälfte aus Schokostückchen bestehen
  • Gut gestärkt geht es los und in der Hitze ist es wirklich anstrengend, aber auch voller großartiger Ausblicke in den Canyon
  • Bald schon führt der Weg weg vom Hauptcanyon einen kleiner Creek entlang, dem Garden Creek, der seinen Namen alle Ehre macht und eine richtige Oase in der sonst sehr zerklüfteten und kargen Landschaft bildet
  • Hier führt der Wanderweg sogar durch mehrere kleiner Bäche, was bei Julian und mir mit unseren Turnschuhen zu leicht nassen Füßen führt, durch die Matthäus aber mit seinen Wanderschuhen unbeirrt stampft
  • Es ist wunderschön und auch sehr faszinierend, wie sich die verschiedenen Landschaften abwechseln und sich immer wieder neue Ansichten und Blicke auftun
  • Mittlerweile ist die Sonne am Höhepunkt und daher auch die Mittagshitze ein Wahnsinn, wodurch wir sehr dankbar über alle Wasserauffüllstationen (die alle noch geöffnet sind) sind, da man das Wasser auch wirklich braucht
  • Nach längerer Zeit (wir kommen nicht mehr ganz so schnell voran) erreichen wir den 3 Miles point, was irreführend ist, denn obwohl es von hier nur noch knapp 6 km sind, verstecken sich in diesen 6 Kilometern noch knapp die Hälfte der Höhenmeter (650m)
  • Hier trennen sich unsere Wege, denn während Matthäus und ich ein bisschen Pause machen, macht Julian sich auf zum Endspurt und geht schneller weiter
  • Wir kommen ins Gespräch mit anderen amerikanischen Wanderern und stellen fest, dass das Wandern der Rim Trails (South Rim und North Rim Trails) ein Lebensziel von einigen Menschen ist – ein Wanderer aus Arizona erzählt uns, dass er 6 Monate dafür trainiert hat und heute gemeinsam mit Freunden und seinen Söhnen vom North Rim bis zum South Rim wandert – sie sind um 4:15 aufgebrochen mit Stirnlampen – Wahnsinn!
  • Der South 2 South, wie ihn die Amerikaner liebevoll nennen, den wir auch machen, scheint der Klassiker zu sein, da er leichter zu organisieren ist – der North Rim liegt immerhin mit dem Auto über 300km Fahrt entfernt
  • Während ich also zuerst noch kompliziert erkläre, „we walked down the South Kaibab Trail, before we passed the Phantom Ranch and then ascended via the Bright Angel Trail” antworte ich jetzt auf die Frage, „Which hike are you doing?“ stolz „We are doing the South 2 South”
  • Beim 1,5 Miles Point ist der letzte Stopp vor dem Gipfel, beziehungsweise Trailhead, bei dem wir nur eine kurze Rast machen, in der wir aber immerhin auch noch ein Sandwich essen, bevor wir uns an des letzte (und steilste) Stück Aufstieg machen
  • Das zieht sich dann wirklich und alle gehen schon im Schneckentempo – verständlicherweise
  • Als mir zwei Ladies vor mir anbieten „You can pass“, meine ich nur „No, thank you – I will not pass anyone anymore“ und meine es – unsere Trinkpausenfrequenz steigt beachtlich
  • Wir sind sehr froh als wir das erste Tunnel sehen, denn ab dem zweiten Tunnel ist es wirklich fast schon geschafft, hat uns ein anderer Wanderer erklärt
  • Es überholt uns noch eine zu unserem Erstaunen immer noch laufende Trailrunnerin, bevor wir endlich den zweiten Tunnel erreichen und tatsächlich kurz darauf am Trailhead ankommen
  • Dort setzen wir uns erst einmal gemütlich hin und existieren – total fertig- einfach vor uns hin, aber langsam realisieren wir es: Wir haben es geschafft! Und es war eine wirklich tolle, wenn auch tatsächlich sehr anstrengende Wanderung (von fast 30km mit 1400Höhenmetern)
  • Wir schließen uns mit Julian kurz, der sich mittlerweile zum einzigen Café im Park begeben hat, das allerdings um 17h schließt und haben die Idee, uns dorthin zu begeben auf einen Kaffee, die wir schnell aufgeben, als wir die richtig lange Schlange beim Shuttlebus sehen
  • Stattdessen machen wir aus, dass Julian hierher kommt, von wo aus wir den Shuttle direkt zum Sonnenuntergangpunkt nehmen können, bei dem sich auch schon eine lange Schlange bildet, in die Matthäus und ich uns sogleich stellen
  • Daher stehen wir gleich an vorderster Stelle, als Julian mit perfektem Timing (uns ein bisschen nervös machen) genau zum letzten Shuttle (die nur so lange fahren, wie sich dann der Sonnenuntergang noch ausgeht) ankommt und vom blauen Shuttle hinübersprintet
  • Der Fahrer macht schon so eine Durchsage zum richtigen vollen Bus „You guys are certainly all here for the sunset“ und erklärt, wo wir aussteigen müssen, wann Shuttles zurückfahren und dass wir die letzten zwei Stationen gar nicht mehr anfahren, da sich dort der Sonnenausgang nicht mehr ausgeht
  • Der Aussichtspunkt, bei dem wir aussteigen ist wirklich perfekt geeignet und wir genießen also den Sonnenuntergang und das tolle Licht, in dem sich der Canyon schon wieder zeigt in vollen Zügen – wie Matthäus feststellt „Jetzt haben wir den Grand Canyon von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang im ganzen Tageslicht gesehen“ – das wars total wert
  • Als ob das noch nicht genug der Eindrücke oder der Wanderung wäre, machen wir auch  noch einen Spaziergang vor zum Aussichtspunkt beim Visitor Center, von wo aus wir den Sternenhimmel über dem Grand Canyon bewundern
  • Mit diesem Bild vor Augen geht’s retour zum Motel, wo wir duschen (woow, eine warme Dusche, das tut echt gut) und dann im Motel direkt Abendessen, was gut ist, da wir in unserem Zustand uns nicht mehr viel weiter bewegen können
  • Es stellt sich als erstaunlich gut heraus und so klingt der letzte Abend sehr schön aus
  • Unsere enorme Müdigkeit führt dazu, dass wir sehr schnell alle tief und fest einschlafen

Samstag, 7.10.

Los Angeles is calling

  • Schon wieder stehen wir viel zu früh auf, denn heute haben wir den ganzen Weg (ca 600km) nach Los Angeles vor
  • Ich übernehme die erste Fahrschicht, brauche allerdings zuerst einmal Kaffee, was ich den anderen mitteile „Leute ich brauch Kaffee!“ ich schaue aus dem Fenster vom Motel, „Ah, Leute, dort!“ – auf der anderen Seite ist ein riesiges Schild „Coffee“
  • Also unser erster Stopp ist gleich auf der anderen Straßenseite, bei einem kleinen schnuckeligem Coffee Truck, der zu unserer großen Freude sehr guten Kaffee hat und auch leckeres Frühstück, das wir genüsslich in der Sonne vor dem Truck verzehren – das ist ein guter Start in den Tag =)
  • Julians Kaffee trägt einen Sticker, auf dem steht „Less talk, more work“ – Julian not amused
  • Los geht’s Richtung Los Angeles, zuerst auf dem Highway, dann über Insterstates
  • Wir googeln die State Names, California, „The Golden State”, Arizona “The Grand Canyon State”, Nevada “The Silver State”, Oregon “Beaver State” und überlegen uns Nicknames für die Österreichischen Bundesländer
    • Wien – „Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz“
    • Niederösttereich – „der wir sind alle verarmt State“
    • Vorarlberg- „der ich versteh nix State“
    • Tirol – der „owi muss I das Tal ruft State”
    • Burgenland – der “Wein State”
    • Kärnter – der “Wappler State”
    • Oberösterreich – der “Führer State”
    • Salzburg – “wenns die Touris nicht nach Wien schaffen State“
    • Steiermark – der “Kürbiskernöl State”
  • Wir sehen eine dubiose Konstruktion: Ein Texanischer Camper, der hinten ein Auto angehängt hat (?!?!)
  • Rechts vom Interstate verläuft eine Bahnstrecke auf dem wir einen Güterzug nach dem anderen vorbeifahren sehen, die so lange sind, dass man selbst auf der geraden Fläche, auf der man den Horizont sieht, das Ende kaum sieht, wenn die Lok an einem vorbeifährt, ein Wahnsinn!
  • Bei einer der Tankstellen, die wir aufsuchen ist interessanterweise der Sprit günstiger, wenn man bar zahlt als wenn man mit Karte zahlt: Julians Kommentar dazu: „Jaja, das ham die Österreicher auch schon durchschaut dieses Prinzip“
  • Schon 200km vor Los Angeles beginnt der Verkehr sehr dicht zu werden und selbst die 5-spurige Autobahn ist voller Autos (siehe Foto), es gibt sogar eine Spur für Car Pools, das heißt Autos mit 2 oder mehr Passagieren, Matthäus: „Das sagt ja schon alles darüber, wie sehr die Stadt ausgelastet ist mit Autos“ und Julian bestätigt, dass man in LA nirgendwo ohne Auto hinkommt, eine richtig Amerikanische Stadt also
  • Wir laden Julian bei der Herzt Autovermietungsstation ab und fahren zum Flughafen LA, von wo aus es weiter geht – auf ins nächste Abenteuer nach Salt Lake City!

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