E5 Etappen 51-55

Von Villeblevin

nach Lusigny

Donnerstag, 25.April 2024

La Ferme de Flo

  • Köstliches Frühstück gibt es mit Fabergé-Eier(becher)n, die uns an “Ziemlich beste Freunde” erinnern.
  • Im Hintergrund spielt es Weihnachtsmusik – sehr sphärisch.
  • “Wir sollen uns nur nicht stressen”, meint unsere Gastgeberin und das nehmen wir uns sehr zu Herzen, denn als wir endlich eingepackt haben und fertig für den Aufbruch sind, fragen wir noch einmal nach, ob es OK ist, dass wir noch kurz bleiben und eine Runde Pandemie spielen (“Wer weiß, wann wir wieder einmal die Gelegenheit haben”, meine ich berechtigterweise).
  • Zu unserer Freude stimmt unsere Gastgeberin zu und daher sitzen wir vor der heutigen Tagesetappe zuerst einmal gemütlich im Wohnzimmer und spielen eine Runde.
  • Als wir uns dann endlich verabschieden, meint Moos: “Bevor ihr geht, solltet ihr unbedingt noch den Garten anschauen!” – OK, denken wir uns, passt, werfen wir schnell noch einen Blick hinein.
  • Allerdings haben wir vom Wohnzimmerfenster aus nur einen Bruchteil des riesigen Gartens gesehen, und unser “Blick hineinwerfen” artet in eine Wanderung vor der eigentlichen Wanderung aus.
  • Auf jeden Fall hat Moos Recht, es zahlt sich total aus, den Garten zu besuchen: Er ist wunderschön, richtig verwachsen, wild und total toll jetzt im Frühling, wo alles beginnt zu blühen.
  • Alles ist so liebevoll hergerichtet und immer wieder findet man eine gemütliche Sitzecke mitten im Grünen – der Garten erinnert mich sehr an Rosi, meine Tante, und ihren Garten. Dieser hier würde ihr sicher gut gefallen!
  • Durch den dichten Blätterbewuchs sieht man auch immer wieder einmal die wunderschöne, alte Villa durchscheinen – wow!
  • So ist es schon nach Mittag, als wir tatsächlich endlich aufbrechen – auf die zum Glück nicht so lange Etappe.
  • Über Felder und kleine Wiesenpfade erreichen wir ein Örtchen, das oben am Hügel liegt und wo wir ein Schloss entdecken – allerdings eher ein privates, in das man nicht hinein kann.
  • Weiter geht es über blühende Rapsfelder und durch einen wunderschön grünen Wald, hinein in das Städtchen Pont-sur-Yonne, wo wir uns in der Apotheke mit Blasenpflastern eindecken möchten.
  • Ich habe einen Aussetzer oder sagen wir freud’schen Versprecher, als wir den Hauptplatz betreten, und anstatt “Wo ist die Apotheke?” rufe ich laut “Machst ma einen Kaffee?” woraufhin mich Matthäus verdattert anschaut.
  • Ein Typ, der an uns vorbeifährt, fragt uns aus dem heruntergelassenen Autofenster heraus, ob wir den Jakobsweg machen und wir antworten: “Nein, nein, nur den GR”, obwohl das ja auch nicht ganz stimmt, naja, close enough.
  • Entlang der Yonne, die ich noch immer beharrlich “Yvonne” nenne, führt uns der Weg zu einem Aquädukt, wo anscheinend immer noch Wasser transportiert wird.
  • Bald schon erreichen wir das kleine Örtchen Évry, in dem wir heute auf der Ferme de Flo unterkommen.
  • Flo ist gerade unterwegs, als wir ankommen, dafür begrüßt uns eine Gruppe fetter Truthähne, die sich ordentlich aufplustern und uns zeigen, wer hier Chef ist.
  • Wir chillen derweil schon einmal vor dem Gebäude, das wir für unsere Unterkunft halten, bis Flo kommt und uns erklärt, das sei das Gite und wir wären im anderen Haus untergebracht – auch super.
  • Wir folgen ihr also ins total schön hergerichtete Gästehaus, wo wir uns Tee machen können und es uns gleich gemütlich machen.
  • Zum Abendessen hat Flos Nachbarin für uns etwas gekocht (mega lecker!) und dazu serviert Flo uns einen Wein aus der Bourgogne, der Region, in der wir uns gerade befinden.
  • Flo ist ein richtiges Energiebündel und macht echt viel: Sie erzählt vom Urlaub am Bauernhof, für den sie richtiges Programm anbietet, von zahlreichen Tieren, die hier leben, und von Schulklassen, die hier Bus-weise anreisen um den Bauernhof zu besuchen.

Freitag, 26.April

Powernap am Weg

  • Manche Tage sind am schönsten, wenn sie vorbeigehen, und so einer ist dieser.
  • Es beginnt damit, dass ich gar nicht richtig aus dem Bett – geschweige denn in die Gänge – komme, was den Matthäus ordentlich stresst: Nicht verwunderlich, in Anbetracht der 35 Kilometer Etappe, die wir heute vor uns haben.
  • Um halb 11 haben wir endlich eingepackt und sind abgehbereit und auf der Suche nach Flo, die irgendwo auf dem riesigen Areal des Bauernhofs unterwegs ist.
  • Wir schauen zu den Tieren und sehen Ziegen, Schafe, alle mit Jungtieren, Meerschweinchen, Ponys und Henderln, doch nirgendwo Flo.
  • Schließlich findet sie uns, wir zahlen noch und verabschieden uns.
  • Zum Abschied umarmt sie mich und manche Umarmungen tun einfach unheimlich gut – so diese in dem Moment, das habe ich echt gebraucht.
  • Trotzdem bin ich richtig fertig irgendwie und brauche schon bei Kilometer fünf eine Pause, so früh wie schon lange nicht mehr, in der ich prompt am Feldrand einschlafe.
  • Andere Wanderer kommen des Weges und quatschen kurz mit Matthäus, der erst begreift, dass ich eingeschlafen bin, als einer der anderen “Psst” sagt.
  • Er weckt mich leicht besorgt und erzählt, dass er sich mit den Wanderern kurz unterhalten hat und sie ihn gefragt haben, wohin wir denn heute noch gehen würden.
  • Darauf habe er, da es doch schon 12 Uhr Mittag ist und ich am Wegesrand eingeschlafen bin, sich nicht zu sagen getraut, wo wir wirklich hingehen und habe den nächstgrößeren Ort am Weg “Thorigny” genannt.
  • “Es ist ein toller Weg bis dorthin”, versichern sie ihm “und gar nicht mehr weit!”… und sie behalten Recht: Der Weg schlängelt sich über Felder, grüne Wiesen und durch kleine Örtchen und ist wirklich wunderschön.
  • Thorigny selbst ist nicht so spektakulär, doch wir kommen eine Bahnstrecke entlang, die offenbar sehr frequentiert ist und bei der wir einen Zug nach dem anderen vorbeirattern sehen – sogar ein Schweizer Exemplar – das würde dem Sebi gefallen, dem ich sogleich Zugfotos schicke.
  • Wir machen mehrere Pausen, vernichten unsere Sandwiches und überlegen, ob wir die Strecke irgendwie kürzen könnten.
  • Wir sind super happy, als wir feststellen: Ja, können wir, und zwar um geschlagene fünf Kilometer!
  • So erreichen wir früher als erwartet über tolle Wege mit Aussichten auf gelbe Rapsfelder unsere Unterkunft “La Merlette”, eine der fanciesten (im Sinne von teuersten) am ganzen Weg.
  • Zuerst denken wir, als wir das Zimmer sehen “Eh schön, aber für den Preis!”
  • Doch dann packen wir zum Abendessen unten im Wohnzimmer bei Sylvie und André unsere Pizza-Scheiben aus und fragen vorsichtig, ob wir sie in der Mikrowelle aufwärmen dürfen.
  • Daraufhin nimmt Sylvie sie uns aus der Hand, legt sie auf schöne Teller und meint entsetzt: “Das ist alles, was ihr heute essen wollt?!” 
  • Offenbar ist das für sie alles andere als akzeptabel (“Und das nach einem langen Wandertag!”) und sie bringt uns zur Vorspeise Paradeiser mit Chutney und als Nachspeise Schokopudding (so einen mit Schlagobers oben drauf, wie man ihn im Supermarkt kriegt – da habe ich richtig gute Kindheitserinnerungen daran aus Belgien!)
  • Dazu stellt sie jedem von uns ein Glas Wein hin, denn was wäre ein Essen ohne guten Wein dazu?!
  • Mahlzeit!

Samstag, 27.April

Treffen im Kreisverkehr

  • Zum Frühstück werden wir in “La Merlette” wieder einmal verwöhnt: Es gibt sogar Baby-Crepes!
  • Dann verabschieden wir uns von unseren tollen Gastgebern und ihrem dicken Hund, Paolo, mit dem ich noch ein Starterselfie versuche zu schießen: Was nicht ganz gelingt, denn einer von uns schaut immer nicht hin – das ist sicher gänzlich Paolos ungestümer Art zu verschulden.
  • Los geht es über Feldwege und unser erster Stopp heute heißt Villeneuve, der nächstgrößere Ort, wo wir uns beim Fleischhauer, den uns Sylvie empfohlen hat, total eindecken mit allen möglichen Leckereien, darunter nicht so leichten, dafür umso leckereren gefüllten Paprikas – njam! Ein Highlight! 
  • Die Leute hinter der Theke und wir lachen und quatschen ein bisschen, bevor wir noch kurz in den Supermarkt gegenüber hineinschauen und dann richtig losziehen.
  • Kurz nach Ortsausgang kommen wir an einer Mühle vorbei, in der normalerweise ein Restaurant wäre, das leider gerade – aufgrund von Sanierungsarbeiten, wie’s ausschaut – “vorübergehend geschlossen” ist – moah, das hebt also meine Stimmung nicht gerade.
  • Apropos Stimmung, die hält nach den Baby-Crepes und dem Lachen beim Fleischhauer nicht lange an bei mir und erreicht bald wieder einen Tagestiefpunkt – ich bin zur Zeit irgendwie gar nicht gut drauf und dass schon wieder eine 30 Kilometer Etappe heute ansteht, hilft nicht akut.
  • Durch schön leuchtend grüne Wälder gelangen wir in den kleinen Ort Rigny-Le-Ferron, der mit seinen Steinhäuschen schon sehr schön und herzeigbar ist.
  • Weiter geht es über Felder und durch Wälder, bis wir eine Pferdekoppel im Nichts sehen, wobei sich deren Existenz kurz später wenigstens durch einen kleinen Ort, der am Weg auftaucht und an dem ein Bauernhof liegt, erklärt.
  • Kurz darauf gelangen wir zu einem ebenso schönen See – toll!
  • Nun führt unser Weg über eine (hoffentlich) stillgelegte Bahnstrecke, allerdings ist diese nicht Voie Verte Style toll hergerichtet, sondern stattdessen dem Verfall und der Wildnis preisgegeben.
  • Das Licht ist mittlerweile sehr schön abendlich und so erreichen wir unser Ziel für heute, Estissac, wo wir nach längerer Suche Gott sei Dank bei Damien und Quentin unterkommen dürfen.
  • Estissac ist sehr royal, die Häuser sind groß und herrschaftlich und macht insgesamt einen sehr gediegenen fancy Eindruck.
  • Im Kreisverkehr, den wir zu Fuß überqueren, begegnen wir Damien und Quentin, die mit dem Auto hineinfahren.
  • Damien erkennt uns sofort als ihre Gäste (OK, zwei leicht verloren dreinschauende Wanderer – es war nicht so schwer) und hüpft aus dem Auto, um uns zu begrüßen und uns zu sagen, dass sie für heute Abend leider schon verabredet sind (es ist schließlich Samstag), aber wann möchten wir denn morgen frühstücken? 
  • Vorsichtig schlagen wir neun Uhr vor – passt das eh für sie? Jaja, meint Damien – gut, dass hier nicht so viel Verkehr ist in Estissac, denn während des Gespräches blockieren wir ein bisschen den Kreisverkehr.
  • Statt Damien und Quentin erwartet uns also in deren Haus – ebenso fancy wie der Ort – Madame, ihr Hund, der uns sehr freudig begrüßt. 
  • Leider ham wir auch nicht so viel Zeit für Madame, denn wir haben mit meiner Familie Skypen vereinbart – oooh, da hören wir Madame vor der Tür winseln, bis Matthäus sich erbarmt und ihr doch noch ein paar Streicheleinheiten gibt.
  • Das Zimmer mit Bad ist übrigens toll – es gibt sogar Badeschlappen in allen Formen und Größen (die nach einer Kollektion aus diversen Hotels ausschauen ;)) – mega!

Sonntag, 28. April

Madame et Monsieur

  • Tolles Frühstück von Damien, der bisschen verschlafen aus der Wäsche schaut.
  • Madame, aufgeregt wie eh und je, stellt einen schönen Kontrast zu ihrem Herrchen dar und möchte alle zwei Minuten Streicheleinheiten.
  • Überraschung, als ein dicker grauer Kater zur Tür hereinspaziert: “Ah, Monsieur”, sagt Damien.
  • Damien macht für uns frische Waffeln – wooow!
  • Wir unterhalten uns ganz gut mit ihm über ihr fancy Leben in der Champagne, die wir mittlerweile erreicht haben (deren Ausläufer zumindest).
  • Dann ziehen wir im strahlenden Sonnenschein los.
  • Über Feldwege und weiter entlang der stillgelegten Bahnstrecke führt unser Weg hinauf auf einen Hügel, von wo aus man eine tolle Aussicht hat und Troyes schon am Horizont erkennt. 
  • Den Abstecher nach Troyes machen wir übrigens aus zwei Gründen: Erstens, weil es hier in der Gegend mit Unterkünften sehr schwierig war und wir daher nicht ganz so flexibel bei der Weglegung waren, und zweitens, weil Matthäus’ Eltern die Stadt vor einigen Jahren besucht und davon geschwärmt haben.
  • Auf dem Hügel (mit Aussicht) machen wir eine Pause und verzehren genüsslich die Fleischhauer-Paprika.
  • Ich hab zur Zeit einen Dauer-Sonnenbrand auf der Nase und bei der darauf scheinenden Sonne gerade kann ich noch so viel Sonnencreme raufschmieren, da wird es nicht besser.
  • Wahrscheinlich ist es der intensiven Frühlingssonne geschuldet, denk ich. 
  • Bald erreichen wir die Ausläufer von Troyes und damit einen schön angelegten Park, durch den witzigerweise die “Vienne” fließt.
  • Da es Sonntag Mittag/ Nachmittag ist, tummeln sich hier natürlich Läufer, Spaziergänger und Hundi-Gassi-Geher.
  • In der Stadt Troyes selbst kommen wir in einem Appartement voll zentral in einem der Fachwerkhäuser unter. 
  • Kurz nach Ankunft sind wir wieder bereit hinauszugehen, bisschen durch die Stadt zu bummeln, uns umzuschauen und für die nächsten Tage einzukaufen.
  • Es ist wirklich eine tolle Stadt mit lauter bunten Fachwerkhäusern.
  • Im Supermarkt finden wir heraus, dass dieser zwar geöffnet ist (es ist immerhin Sonntag), aber Alkohol nur bis 12:30h verkauft wird – so viel zu meinen Plänen, hier in der Champagne zur Feier des Tages mit Champagner anzustoßen. 
  • Nachdem die Stimmung kurz gedämpft ist, wird sie wieder besser, als ich im Abverkauf eine Verpackung Cidre entdecke, die wir gekonnt durch den Self-Check-Out hinaus schmuggeln – yes!
  • Diesen gönnen wir uns zu unserem leckeren selbstgekochten Abendessen Tomaten-Mozzarella-Nudeln und zur Wachstumsrunde, die heute stattfindet – nice!
  • Ganz schön viel Programm dieses Wochenende, aber auch voll schön!

Montag, 29.April

Monsieur Gourmet dans la Rue Gourmand

  • Frühstück im Bett!
  • Wäsche ist trocken!
  • Der Tag beginnt gut!
  • Einpacken und los, durch die wunderschöne Innenstadt von Troyes, in der sich ein Fachwerkhaus ans andere reiht – Matthäus’ Eltern haben nicht übertrieben, als sie uns beschrieben haben, wie schön die Stadt ist.
  • Es gibt auch jede Menge gotischer, imposanter Steinkirchen und da wir auf der Suche nach der Kathedrale sind, frag ich bei jeder dieser Kirchen “Aaah, ist das die Kathedrale?!”, woraufhin Matthäus einen Blick auf sein Handy wirft und meint: “Nein, die kommt erst da vorne.”
  • Die Kathedrale stellt tatsächlich die anderen (auch sehr imposanten) Kirchen in den Hintergrund mit ihrem riesigen gotischen Schiff, das sehr weit in die Höhe ragt und perfekt abgerundet wird von den kunstvoll gestalteten Glasfenstern, die es an allen vier Seiten umrahmen – toll, wir sind froh, dass wir uns Zeit nehmen, hineinzuschauen.
  • Gleich gegenüber ist eine Apotheke, wo wir neue Fußcreme besorgen, da unsere Hirschtalgsalbe zur Neige geht. 
  • Der Apotheker hat das Prinzip des Fernwanderns verstanden und sucht uns die kleinste Tube, die er finden kann, heraus.
  • Dann folgen wir einer Voie Verte aus der Stadt hinaus, die sich allerdings schon wieder als Grünstreifen neben dicker Straße herausstellt, weshalb wir kurzerhand einen Abstecher durch den Park machen, um diese zumindest ein Stück weit zu vermeiden.
  • Wir kommen an einer tollen Holzvilla in einem Vorort von Troyes vorbei.
  • Den restlichen Tag führt unsere Strecke entlang eher trostlos aussehender Kanäle, allerdings immerhin immer auf sehr leicht begehbaren Wegen – flach und Forstraßen-ähnlich ausgebaut.
  • Es dauert also nicht lange und wir erreichen Lusigny-sur-Barse, wo uns Raphaël und Laurent schon erwarten und herzlich in Empfang nehmen.
  • Die beiden sind um die 50 und leben hier gemeinsam in einem tollen, alten Haus und schätzen gutes Essen, guten Wein und – regional bedingt natürlich – Champagner.
  • Raphaël so sehr, dass er Kochen gelernt und perfektioniert hat und nun selbst Kochkurse für Interessierte anbietet – genauso wie zu jedem Aufenthalt bei ihnen ein Vier-Gänge-Menu mit Weinbegleitung und Champagner-Aperitif angeboten wird.
  • Das Ganze ist nicht günstig – wir haben tatsächlich überlegt, ob wir es dazubuchen sollen, haben dann aber gedacht: Komm, wir machen es! – und ich muss sagen: es hat sich nicht nur total ausgezahlt, sondern wir hätten auch echt was verpasst!
  • Als wir die Bestätigungsmail von ihnen dann erhalten haben, stellt sich heraus, dass Raphaël mit Nachnamen so ähnlich wie “Gourmet” heißt, was unsere Autokorrektur sofort auf “Gourmet” ausbessert und die angegebene Adresse ist tatsächlich – wir trauen unseren Augen kaum – “11 av Pierre Gomand 10270 Lusigny-sur-Barse” – fast “Av Pierre Gourmand” – wow, alles passt zusammen!
  • Das Festmahl beginnt mit einem Aperetif, das wir gemeinsam mit Raphaël und Laurent auf ihrem Sofa einnehmen und das aus leckeren Häppchen und dazu – wie könnte es anders sein – Champagner besteht. 
  • Da komme ich also endlich in meinen Champagner-Genuss und was für einen!
  • Obwohl sie auf der Webseite geschrieben haben “inklusive ein Glas jedes Getränks” zum Essen, unterhalten wir uns so gut, dass wir schwupps die Champagnerflasche geleert haben (und so soll es auch mit den darauffolgenden Weinflaschen weitergehen, also so genau ist das alles nicht…)
  • Das Essen ist wirklich großartig, wie in einem Gourmet-Restaurant – und der Wein Sommelier-mäßig aufs Essen abgestimmt, was ich sehr schätze, muss ich sagen. 
  • Das Ganze wird umrahmt von tollen Gesprächen, die tatsächlich auch etwas in die Tiefe gehen, denn Gott sei Dank ist unser Französisch mittlerweile schon deutlich besser geworden.
  • Ein Französisches Essen wie aus dem Bilderbuch und wir haben den Abend mit Raphaël und Laurent echt extrem genossen – mega!

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