Segeln auf den British Virgin Islands

Segeln auf den BVI

in der Karibik.

Mittwoch, 15.11.

Wir finden den Hafen! – beim dritten Anlauf

  • Der erste Tag in der Karibik startet fast schon klischeehaft mit einem ausgezeichneten Frühstück im Hotel mit Meerblick. =)
  • Nachher wird es weniger romantisch und ich arbeite an der PhD Thesis, wo das Komitee die Kommentare natürlich ausgerechnet jetzt – bevor wir zehn Tage am Segelschiff und unerreichbar sind – geschickt hat.
  • Dann machen wir uns auf in die Stadt, erstens aus Neugierde und zweitens, um Schnorchelausrüstung und Flip Flops zu besorgen.
  • Das stellt sich als schwieriger als gedacht heraus. Es erinnert mich ein bisschen an die Passierschein A38 Situation aus Asterix und Obelix: Wir werden vom einen zum anderen Geschäft geschickt und alle erzählen uns “Nein, wir haben’s nicht, aber probiert es vielleicht da.”
  • Endlich finden wir ein Schnorchelset in einem fancy Geschäft von einer Britin, die offenbar hier wohnt (also auf der Insel, nicht im Geschäft).
  • Was wir auch auf der Suche entdecken ist ein Büchergeschäft, dem ich natürlich nicht widerstehen kann. Wir schauen kurz hinein (bevor mich Matthäus förmlich rauszieht) und sie haben eine wirklich tolle Auswahl und das allerbeste: Direkt daneben/ drinnen befindet sich ein Café – meega!
  • Los geht es zu einem anderen Café direkt am Hafen, wo wir uns mit unserer Segelcrew treffen.
  • Die meisten sind schon da und es stellt sich als super Gruppe heraus: Wir fahren in einer Flotille mit zwei Schiffen. Unser Schiff ist das deutschsprachige und unsere Besatzung sind: Nicole, unsere Skipperin, Marlon, der Coskipper, Nicole alias Nicki, Adriana, Andi, Johanna und wir zwei. Das zweite Boot ist das internationale mit Leon als Skipper, Duncan und Mingsu aus Australien, Nathan und Brent aus den USA und Kristin und Annika aus Deutschland.
  • Nicki erzählt, dass sie und Adriana gemeinsam mit einem super kleinen Flugzeug angekommen sind, in dem hauptsächlich Karibische Mitreisende waren, wobei anscheinend manche nicht ganz überzeugt von der Flugtüchtigkeit ihres Flugzeuges waren und nach der Landung laut “Amen, Amen” gerufen haben (Nicki schafft es dabei perfekt, den Karibisch-Englischen Akzent nachzuahmen).
  • Zuerst einmal machen wir uns ans Einkaufsliste Schreiben, denn sogleich startet eine Gruppe zum Supermarkt. Ich mach mich in der Zwischenzeit mit unserem Skipperteam und Gepäck auf zum Hafen als auserkorene Gepäckwächterin.
  • Den Hafen suchen wir gemeinsam mit unserem Uberfahrer übrigens im gesamten Hafenbecken – zuerst fahren wir auf die eine Seite des Beckens, dann auf die andere, um dann wieder zurückzufahren und nach drei Anläufen endlich fündig zu werden, wobei bei der Suche auch die wild winkenden Brent und Nathan helfen.
  • Die Schiffe sind schnell übernommen, also verstauen wir das Gepäck an Bord – und warten noch einige Zeit, bis das Einkaufsteam völlig fertig retour kommt.
  • Alles wird an Bord verstaut, dann gibt es noch eine kurze Vorstellrunde mit allen neu Dazugekommenen, ein paar Willkommensworte von unseren Skippern und wir lassen den Abend mit Drinks ausklingen.

Donnerstag, 16.11.

Ukulele-Abend

  • Früh stehen wir auf und kommen dank technischer Defekte, die noch vom Techniker angeschaut werden müssen, eh nicht so schnell los.
  • Die Vercharter-Meisterin (und selten ist das Wort so angebracht wie hier), eine richtige Persönlichkeit, bringt uns und unser Schiff aus dem Hafen hinaus, eine Strecke, die sie gern beim ersten Mal mit den Skippern gemeinsam fährt, da das Gewässer hier voller Riffe und anderer Untiefen ist.
  • “Boah, sie ist da einfach mit 8km/h rausgeschossen…”, meint Marlon baff und ich hätte es nicht besser sagen können – sie ist nicht zimperlich und fahrt Vollgas aus dem Hafen, während sie Nicole auf vorbeischießende Untiefen und Riffe aufmerksam macht.
  • Unser Ziel heute ist eine kleine Bucht ganz in der Nähe, die wir – unter Segeln =) – so schnell erreichen, dass wir einfach die gleiche Strecke noch einmal hin und zurück fahren, weil wir Spaß am Segeln haben.
  • In der Bucht angekommen legen wir mit Anker und Landleine an, bevor das andere Boot sich später im Päckchen dazulegt.
  • Schwimmen, schnorcheln, chillen auf dem SUP und auf aufblasbaren Plattformen herumtreiben stehen am Programm und es ist mega entspannt.
  • Am Abend setzen wir uns alle gemeinsam aufs andere Boot, Nicki und Leon packen ihre Ukulelen aus und schon wird gemeinsam gesungen – mega! Lagerfeuerstimmung ohne Lagerfeuer.
  • Nate und Brent lernen “99 Luftballons” zu singen, wobei besonders Nate ein Talent hat, im richtigem Moment “Luftballons” zu grölen.

Freitag, 17.11.

The Famous Baths und ein Fisch

  • Früh geht es los, die kurze Strecke zu den bekannten Baths haben wir im Nu zurückgelegt – ganz berühmte Steine offenbar.
  • Adriana und mich erwischt’s und wir werden bissi (total) seekrank bei dem krassen Wellengang.
  • Es ist eine Erleichterung, als wir mit dem Dinghi losfahren Richtung Ufer.
  • Bisschen abenteuerlich ist es schon, denn das letzte Stück muss man schwimmen und die rote Fahne, die anzeigt, dass man nicht schwimmen soll, ist nicht ohne Grund gehisst – eine Welle nach der anderen läuft in die Bucht und zerschellt mit ganz schöner Wucht an den Steinen.
  • Wir schaffen es nichtsdestotrotz alle ans Ufer und stellen fest, dass man für den Rundgang Eintritt zahlen muss und ihn nur in eine Richtung entlanggehen darf.
  • Zu Recht: An manchen Stellen ist der Weg echt eng und der Andrang ist offenbar normalerweise groß – zumindest den Instagramm Fotos, die wir vorher angeschaut haben, nach zu urteilen.
  • Bei uns ist nicht ganz so viel los, die Kreuzfahrtschiffe kommen erst wieder in ein paar Tagen.
  • Zuerst ist der Weg voll unspektakulär, doch später kommt das Highlight: Durch sehr eng beieinander stehende und hoch aufragende Felsen, durch die das Meerwasser hineingespült wird, führt der Weg am Ufer entlang.
  • An manchen Stellen erinnert er uns an den Antelope Canyon mit seinen Farbspielen durch das Licht der einfallenden Sonne im engen Felsdurchgang, das sich auf ganz spektakuläre Art im Wasser spiegelt.
  • Am Ende wartet eine Bar (“Poor man’s Bar”) auf uns – der Name ist übrigens nicht Programm.
  • Die meisten Leute, die hierherkommen, sind mit dem Kreuzfahrtschiff unterwegs oder Celebrities, die hier Fotoshootings oder sonstwas machen.
  • Wir trinken und essen eine Kleinigkeit, bevor wir zum Boot zurückschwimmen und weiterfahren – unter Motor.
  • Marlon wirft seine Angel aus: Das Letzte, was ich mitbekomme, bevor ich mich ins Bett haue und erst einmal eine Runde schlafe.
  • Als ich aufwache, sind wir schon angekommen in der Bucht, in der wir heute ankern und die Nacht verbringen.
  • Später erfahre ich: Marlon hat einen Fisch (seinen ersten in der Karibik!) gefangen.
  • Er erzählt, wie zunächst einmal ein riesiger Fisch angebissen hat (“Sooo (die Arme weit auseinandergestreckt) ein Fisch”), der dann allerdings den Köder abgebissen hat und verschwunden ist und dann, als er gerade die Angel einholen wollte, hat ein kleiner Fisch angebissen, den er erfolgreich ins Boot geholt hat.
  • Eine Makrele (sagt Google Lens) und wahrscheinlich eine sehr junge, so klein, wie sie ist (ausgewachsene Exemplare werden bis zu 1,8m groß).
  • Nicki und ich kochen Kokoscurry zum Abendessen, was sehr lecker ist.
  • Dann bereitet Marlon seinen Fisch zu, der super lecker (wirklich köstlich) schmeckt und den sich er, Matthäus, Nicki und ich schmecken lassen.
  • Es ist ein bisschen ein verschlafener Tag ansonsten, daher dauert es nicht lange, bis wir alle ins Bett ziehen.

Samstag, 18.11.

“Can you show my wife?”

  • Der Wind ist gut und das Wetter ist perfekt, die Segel sind gesetzt.
  • Es ist mega: Auf der karibischen See unter Segeln durchs schön türkisblaue Wasser ziehen wir vorbei an grünen, hügeligen Inseln mit weißen Sandstränden gesäumt von Palmen.
  • Lesen, chillen an Bord, sehr gemütlich.
  • Wir fahren quasi die Strecke wieder retour, um dann in der Bucht von Willy T, einer Bar, die im Wasser floatet, zu ankern.
  • Ab geht’s zur Willy T, wo wir mit dem Dinghi hinfahren.
  • Drinks sind schnell organisiert und wir finden einen Platz im 2. Stock, denn es ist eher leer, obwohl wir ja mit unseren zwei Crews das ein bisschen ändern.
  • Nicole, Nicki, Adriana und Johanna beschließen, sich Tatoos zu machen: Das Ganze ist ein bisschen suspekt, der Typ meint schon “nur Ladies” und als Nathan, den wir, nachdem wir seine Schwimmkünste gesehen haben, nur noch “David” (á la David Hasselhoff) nennen, nachfragt: “Yes, but what if I identify as a woman?” entgegnet der Tätowierer: “We do not do identifying.”
  • Also gehen sie zu viert hin und auf einmal hören wir ein lautes Klatschen, bevor Nicki retour kommt mit einem Tatoo am Hintern plus einem Handabdruck, wir sind schockiert to say the least – WTF!!!
  • Ein Typ kommt daher und fragt Nicki: “Show me the tatoo, please?”, und als sie aufsteht und es ihm zeigt, meint er laut ausatmend “wooow”, zwei Minuten später kommt er mit einer Frau retour und meint: “Can you show my wife?”, fünf Minuten später ist er wieder da: “Can you show my friends?” (Are you kidding me?)
  • Es ist Tradition, vom 2. Stock aus ins Wasser zu springen – also dauert es nicht allzu lange, bis alle einmal ins Wasser gesprungen sind – sehr nice.
  • Es wird wilder und wilder, kurz fahren wir zurück zum Schiff, trinken noch ein paar Drinks, fahren wieder zur Bar und haben’s dort sehr lustig.
  • Schließlich beschließen wir, ein letztes Mal hineinzuspringen: Wir stehen schon alle oben an der Reling, als wir plötzlich einen Hai sanft durchs hell beleuchtete Wasser unter uns dahinziehen sehen.
  • Da hat uns vorher unsere Skipperin Nicole noch gewarnt: Man sollte hier in der Nacht nicht schwimmen, weil da die Haie jagen.

Sonntag, 19.11.

Der rostige Nagel

  • Ich wach erst um 12 Uhr auf, steh um 13 Uhr endlich auf und wir ziehen schon unter gesetzten Segeln durchs Wasser – nice!
  • Ab geht es zu einer Bucht mit Schiffswrack.
  • Wir suchen längere Zeit einen Ankerplatz, da es wellig und windig ist, doch letztendlich finden wir einen.
  • Zu Mittag macht Marlon Käsetoast, mega lecker, leider ham wir danach weder Käse noch Toast übrig, obwohl wir das Essen für vier Tage zu Mittag eingeplant haben – ups.
  • Eine Gruppe von uns fährt mit dem Dinghi an Land und zum Wrack: Marlon steigt prompt in einen rostigen Nagel, sie kommen also schnell retour und er wird von unserem medizinischen Fachpersonal an Bord sehr gut betreut (Adriana ist Hebamme und Johanna Physiotherapeutin).
  • Beim Schwimmen und Schnorcheln entdecken wir sogar eine Schildkröte!
  • Zum Abendessen gibt es Kartoffelmix – mit von Johanna selbstgemachtem Tsatsiki.
  • Wir chillen gemütlich an Deck, während Adriana mit dem Dinghi zu den anderen fährt, da uns das Bier ausgegangen ist und wir einen Eier-gegen-Bier-Tausch geplant haben.
  • Es geht katastrophal schief und endet damit, dass Adriana mit den anderen Bier trinkt und am anderen Bord jetzt Eier und Bier sind und bei uns nichts mehr (ok, ein paar Eier haben wir auch noch behalten).
  • Annika kommt später noch rüber und wir quatschen ein bisschen.

Montag, 20.11.

Flamingos und Hummer

  • Ganz früh geht es los, da wir die lange Überfahrt nach Anegada geplant haben.
  • Es gibt also nur schnell Frühstück, bevor wir ablegen und lossegeln – nice!
  • Wir hören durchgehend (und die Strecke ist lang) Ballermann-Musik, das würde dem Konsti gefallen.
  • Marlon hängt seine Angel raus, aber obwohl hie und da was anbeißt, reißt anschließend meistens der Köder ab oder der Fisch beißt nicht richtig zu und deshalb gibt es zu Mittag keinen Fisch sondern Erdäpfel mit grünem Salat.
  • Kaum haben wir vorm Mittagessen bei einer Boje angelegt, kommt ein Typ mit Dinghi auf uns zugefahren, den wir für den Hafenmeister halten, der zum Abkassieren kommt. Es stellt sich heraus, dass wir falsch liegen und es sich bei dem Typen um Sam handelt, der uns lautstark mit einem Lied begrüßt – a memorable experience.
  • Beim Mittagessen kommen wir in den Genuss eines Hafenkinos: Ein Segelboot kommt angefahren, das uns sofort auffällt, da eine Frau wie so eine Amazone mit waagrecht gehaltenem Bootshaken am Bug steht (vermutlich um die Position der Boje anzuzeigen).
  • Daraufhin versuchen der Typ, der am Steuer steht, und sie gemeinsam an der Boje anzulegen: Nachdem der Typ die Boje ca. 5x überfahren hat, erwischt seine Frau diese endlich mit dem Bootshaken, woraufhin der Typ ohne mit der Wimper zu zucken die Boje mitsamt Bootshaken überfährt. Wenig verwunderlich kann der Bootshaken solchen Kräften (einem Katamaran, der ihn überfährt) nicht standhalten und bricht ab. Nachdem unsere Skipper das gesehen haben, bestehen sie noch mehr als eh darauf, Bojen am Heck statt am Bug aufzunehmen und wenn am Bug, dann seitlich vom Katamaran und nicht in der Mitte. Da stehen nun also die beiden da ohne Bootshaken und ohne Boje und schauen leicht verzweifelt drein. Sam erbarmt sich nun endlich (nachdem er das Geschehen eine zeitlang amüsiert betrachtet hat) und kommt mit seinem kleinen Dinghi zu ihnen gefahren, nimmt die Boje und den ruinierten Bootshaken auf und reicht beides der Frau. Diese legt zum krönenden Abschluss die Leine so, dass sie über die Reling verläuft, die dadurch fast heruntergerissen wird.
  • Nach der ganzen Aktion schauen sie beide richtig fertig aus – zu Recht.
  • Mit dem Dinghi gelangen wir an Land, wo wir Roller ausborgen, um Anegada zu erkunden.
  • Die Insel ist besonders, da sie im Gegensatz zu den anderen BVI Inseln flach ist, umgeben von Riffen.
  • Daher ist das Rollerfahren easy cheesy lemonsqueezy.
  • Obwohl: Man fährt auf der linken Seite (es sind ja schließlich die British Virgin Islands), was durchaus gewöhnungsbedürftig ist und kurz nachdem wir losgedüst sind, kommt uns prompt ein Auto auf der rechten Seite entgegen – ha, erwischt hamma ihn, den Touristen (beziehungsweise er uns fast)!
  • Unser erster Stopp ist eine Aussichtsplatform, von der aus man Flamingos beobachten kann: Wir erklimmen alle die Plattform, schauen hinüber und alle fragen sich: “Wo sind da bitte Flamingos?” Schließlich entdecken wir eine riesige Herde fast am Horizont.
  • Weiter fahren wir auf die andere Seite der Insel, wo ein schöner Strand liegt, bei dem wir die Leute vom anderen Boot treffen.
  • Dort chillen wir am Strand in gemütlichen Sesseln und Adriana und ich organisieren eine Runde Bier für alle bei der Strandbar.
  • Weiter geht es zu einer Auffangstation für Baby Iguanas, die in Käfigen aufgezogen werden, um sie vor Katzen zu schützen.
  • Wir kommen an und niemand ist da: Das hat Matthäus schon im Reiseführer gelesen: “Wenn niemand da ist, einfach hineingehen.”, und genau das machen wir.
  • Das Ganze ist auch bissi wild: Teilweise stehen die Käfige einfach offen und selbst die, in denen Iguanas sind, sind nur mit einem offenen Vorhängeschloss gesichert.
  • Iguanas Anschauen erinnert an einen Besuch im Reptilienhaus im Zoo: Man steht gemeinsam vor einem Käfig, der vermeintlich leer ist, bis irgendjemand ausruft: “Schau dort!”, und man endlich merkt, dass der Käfig nicht leer ist. Einer der Iguanas sitzt hinten auf dem Gitter, ein bisschen als hätte ihn jemand – bam – gegen die Wand geklatscht.
  • Wir kommen noch zu zwei weiteren sehr schönen Stränden und bei einem gönnen wir uns eine weitere Runde Drinks und beim anderen findet Marlon sein neues Traumhaus.
  • Allerdings gibt es massig Gelsen und wir werden alle zerstochen. Das wird auch nicht besser, als wir in dem Hummerrestaurant ankommen und die andere Gruppe dort treffen.
  • Gott sei Dank hat das Lokal Moskito-Spray, mit dem wir uns ca. alle 10 Minuten einsprühen – anders ist das echt nicht auszuhalten.
  • Der Hummer ist natürlich mega lecker!
  • Die anderen sind offenbar noch geplagter als wir und nehmen, kurz nachdem sie fertig gegessen haben, reißaus.
  • Wir (die Gruppe von unserem Boot) bleiben noch bisschen mit unserem Wein sitzen, quatschen und genießen die Atmosphäre, die trotz Gelsen sehr schön ist hier direkt am Meer.

Dienstag, 21.11

No Service on the Island oder Segeln im Rückwärtsgang

  • Wir sind alle froh, als wir die von Gelsen überrannte Insel Anegada am Horizont verschwinden sehen und vor uns unser Ziel für heute, Joost van Dyke, auftaucht.
  • Das Segeln heute ist wieder einmal bilderbuchmäßig: Wind und Wetter sind perfekt, bis einmal eine riesige Regenwolke aufzieht – ah, das ist typisch für die Karibik, meint Nicole ungerührt.
  • Und tatsächlich: Nach einem kurzen Schauer ist das Ganze auch schon wieder vorbei.
  • Marlon wirft seine Angel aus.
  • Die Stimmung ist sehr gechillt, so gechillt in fact dass alle ein bisschen vor sich hin schlafen.
  • Auf einmal schreit Marlon: “Ein Fisch, ein Fisch!”, und Hektik breitet sich aus. Alle springen auf, Nicole legt den Rückwärtsgang unter gesetzten Segeln ein, um die Geschwindigekit zu reduzieren – und wir segeln sozusagen im Rückwärtsgang – das macht man auch nicht alle Tage!
  • Der Fisch wird aus dem Wasser geholt und mit einem Schlag auf den Kopf mit der Winschkurbel gekillt, wodurch sich ein riesen Blutbad an Deck ausbreitet, das wir gerade mit einem Kübel Wasser versuchen zu beseitigen, als auf einmal Nicole ruft: “Delfine!”
  • Alle lassen Marlon und den Fisch links liegen und rennen nach vorne zum Bug, wo ein ganzer Schwarm Delfine das Boot umzingelt hat und sich austobt.
  • Die Tiere sind ganz nah, ganz verspielt und springen quietschfidel rund um die Kufen, die sie sehr zu begeistern scheinen.
  • Wir sehen mehrere Mamas mit Babys, die neben ihnen herschwimmen.
  • Man sieht sehr schön, wie die Tiere elegant durchs Wasser gleiten und sich durch einen kurzen Schlag mit ihrer Schwanzflosse fortkatapultieren – toll!
  • Und das, wo Johanna kurz vorher gesagt hat: “Jetzt haben wir schon Schildkröten, Rochen und Flamingos gesehen – Delfine würde ich mir noch wünschen!”
  • Ein Wunsch, der sofort in Erfüllung gegangen ist!
  • Nach kurzen actionreichen Minuten kehrt wieder Ruhe ein, die Delfine ziehen von dannen, Marlons Fisch ist in der Kühltruhe verstaut und wir pennen noch eine Runde.
  • Auf einmal schallt wieder Marlons Stimme über Deck: “Fisch! Fisch! Und zwar ein großer diesmal!”
  • Die Reaktionen sind mittlerweile fast Routine: Nicole startet den Moter und legt den Rückwärtsgang ein, Nicki steht schon mit Winschkurbel und Messer parat und Marlon holt die Angelleine ein.
  • Wir sehen den Fisch schon, als er so 80m oder bissi weniger entfernt durchs Wasser daherkommt.
  • Doch dann bäumt er sich noch einmal auf und schwimmt davon, an der Angel hängend, die Marlon bisschen auslässt, da sie sonst abreißen würde und Runde nach Runde wickelt sich die Leine mit einem surrenden Geräusch von der Angelrute ab.
  • Es nimmt kein Ende und wir fragen uns schon: “Ui, reicht die Schnur?” Und Marlon bekommt langsam einen Krampf in der Hand vom Gegenhalten – ein wahrer Kampf mit dem Fisch.
  • Leider schafft der Fisch es beim Einholen, sich loszureißen mit so einer Wucht, dass er sogar die ganze Feder vorne mit abreißt – wild!
  • Wir legen heute wieder mit Anker an und zwar vor der sehr (sehr!) kleinen Insel “Sandy Spit”, die wirklich direkt von einer Postkarte in die Karibik geplumpst sein könnte.
  • Die kleine Insel hebt sich mit ihrem weißen Sand vom türkisblauen Meer ab und in ihrer Mitte stehen (exakt) drei Palmen.
  • Die Insel hat einen Durchmesser von ungefähr 20m an der breitesten Stelle und “no shops, no service”, wie unser Guide warnt.
  • Es ist sehr wellig und seicht und man muss sehr gut aufpassen, wo man mit dem Schiff entlangfährt – Nicole managet das natürlich nichtsdestotrotz super und bald schon liegen wir vor Anker.
  • Wir ziehen uns alle Badesachen an und wollen gerade ins Wasser hüpfen, als auf einmal der Wind stärker wird und eine dicke Regenwolke in unsere Richtung zieht.
  • Bald beginnen dicke Tropfen vom Himmel zu fallen und wir sind ganz froh über unser Dach, unter das wir uns gechillt haben.
  • Wieder ist es nur ein kurzer Schauer, der gleich vorbei ist.
  • Mit dem Dinghi fahren wir also hinüber auf die kleine Baby-Insel und schauen uns um: Wir sehen das Riff, das direkt hinter der Insel eindrucksvoll beginnt und an dem sich die Wellen brechen, aus allen möglichen Richtungen.
  • Wir entdecken auch Einsiedlerkrebse und kleine, fast durchsichtige Krabben, die man kaum sieht, wenn sie über den Sand rennen (beziehungsweise den typischen Krabbenmove machen).
  • Außerdem hat jemand einen Steinkreis in den Sand gelegt.
  • Das einzige, was wir nicht finden: Die Kiste mit dem Rum, die irgendwo hier verbuddelt sein muss.
  • Wir schnorcheln zurück zum Schiff und sehen dabei einige leider tote Korallen und viele bunt schimmernde Fische.
  • Den Abend lassen wir gemütlich ausklingen: Wir spielen gemeinsam mit Marlon und Nicki Schafkopf – allerdings ist das nicht so Nickis Spiel, daher steigen wir dann mit Marlon auf Skat um – voll nice insgesamt.
  • Wir verpassen Marlon und Nicki neue Spitznamen: Mike und Elli, auf Mike kommen wir übrigens, da Nicki heute das Nato Alphabet gelernt hat.
  • Unser Schiffsname im Nato Alphabet lautet: “Mike Alpha November Uniform India Alpha”, besser als der der anderen: “Schabracke 6” (von uns liebevoll getauft, eigentlich Charette 6).
  • Ein paar Buchstaben hat Nicki ja auch schon gekannt vom Lied “Foxtrott Uniform Charlie Kilo”.

Mittwoch, 22.11.

“Meiner Mutter ihrm Haus seinem Bauplatz”

  • Als ich aufwache, ham wir schon ab- und in einer anderen Bucht angelegt.
  • Hier gibt es den Bubbly Pool, den Adriana vehement “Shaggy Pool” nennt.
  • Zu diesem naturgebildeten Pool, in dem sich die Wellen so brechen, dass er wie ein Whirlpool ist, kann man vom Ufer aus hinwandern, was wir sogleich – gemeinsam mit den anderen – auch tun.
  • Es ist schon toll, wie man die Wellen schon mit Tosen auf sich zukommen sieht, bevor sie mit einer Wahnsinnswucht zwischen den Felsen zerschlagen und auf einen zukommen.
  • Die Strömung ist so stark, dass man dabei immer einige Meter zurück- und dann durch den Sog wieder nach vorne gespült wird, was ganz witzig ausschaut mit all den Menschen, die sich im Pool aufhalten.
  • Nach einigem Bubbling machen wir uns auf den Rückweg und bleiben noch in der Strandbar hängen, gleich wo wir das Dinghi abgestellt haben, wo wir uns natürlich Drinks gönnen.
  • Von der Strandbar aus beobachten wir einen Pelikan, der an der Küste fischt, was total faszinierend ausschaut, wie er schwimmt, dann mit einer Schnelligkeit, die man ihm nicht zugetraut hätte, untertaucht und dann – zack – den Fisch runterschluckt.
  • Retour geht es zum Boot und weiter zur White Bay, wo sich die berühmte Soggy Dollar Bar befindet.
  • Diese ist bekannt dafür, den Painkiller, eine fruchtige Rummischung, erfunden zu haben, und heißt so, da Segler mit den Dollars in der Tasche hinüberschwimmen und dann mit “Soggy Dollars” dort ankommen.
  • Wir tun es ihnen nach, allerdings schummeln wir ein bisschen und fahren mit dem Dinghi rüber, wodurch wir überhaupt nicht nass werden.
  • Die Gruppe vom anderen Boot ist in der erstbesten Bar hängengeblieben (typisch), die gar nicht die Soggy Dollar Bar ist, aber naja.
  • Wir ziehen weiter zur richtigen Soggy Dollar Bar und bestellen natürlich sofort Painkiller – nice!
  • Dann schauen wir in den Shop und erstehen eine Runde Souvenir-Leiberl.
  • Nicki, Matthäus und ich spazieren bisschen den Strand entlang, was total entspannt und nett ist, besonders da es sich bei dem Strand wieder einmal um einen weißen Bilderbuchkaribikstrand vom Feinsten handelt.
  • Weil es uns da so gut gefällt, bleiben wir bis Sonnenuntergang, bevor wir den Strand entlang weiterziehen zu einer Strandbar, die eine Bucht weiterliegt und wo wir beschließen zu Abend zu essen: Sie haben All-you-can-eat Caribbean Barbeque.
  • Der Rest der Truppe will vorher zum Boot retour, doch Marlon und ich beschließen einfach hinüberzuspazieren und uns schon einmal einen Drink zu gönnen. Ein Plan, der um ein Haar gescheitert wäre, da wir beide kein Geld mithaben.
  • Zu unserem Glück begegnen uns am Weg hinüber Nicki und Nate (Nathan), die gemeinsam surfen waren (Nate ist allen Klischees entsprechend Surflehrer aus Kalifornien und lebt übrigens in …. Orange County).
  • Beide sind im Badegewand und nass, weil sie das SUP zum Boot zurückgebracht haben und dann hergeschwommen sind, wie es sich gehört.
  • Allerdings hoffen sie, dass die anderen für sie zumindest ein Leiberl mitbringen und natürlich hat Adriana eines für Nicki mit.
  • Derweil setzen wir uns zu viert in die Bar und Nate, der einen Drybag mithat, organisiert eine Runde Drinks.
  • Bald schon trudelt der Rest der Truppe ein, mehr Drinks werden bestellt und die Stimmung ist chillig.
  • Kaum zu glauben, aber hier mitten in der Karibik spricht mich jemand plötzlich auf das Woodquarterrock Leiberl an und fragt begeistert: “Wow, where is this nice festival happening?”
  • Zurück zu den Booten, wir liegen im Päckchen, also schauen wir zu den anderen hinüber und Adriana erzählt von “meiner Mutter ihrm Haus seinem Bauplatz”.
  • Tröpfchenweise fallen die Leute weg, bis nur noch Duncan, Brent und ich übrig bleiben – das Ganze ist sehr entspannt und spaßig.

Donnerstag, 23.11.

Zum Sonnenuntergang aufstehen

  • Heute habe ich einen etwas verschlafenen Tag und stehe pünktlich zum Sonnenuntergang auf.
  • Die anderen waren derweil bei einer Insel, die Sandy Spit sehr ähnlich ist und sind dann ein Stück weitergefahren zu dem Spot, wo wir jetzt sind – vor Tortola mit Blick auf St. John, die Hauptinsel der US Virgin Islands.
  • Matthäus liest im Reiseführer: “You need a license to bring firearms to the US Virgin Islands. On the British Virgin Islands they are prohibited.” Eine schöne Demonstration kultureller Unterschiede auf engem Raum.
  • Der Sonneuntergang im Übrigen ist es total wert dafür aufzustehen, es ist der schönste, den wir auf dem Segeltörn bisher hatten.
  • Wir setzen uns alle aufs Dach und schauen ihn uns gemeinsam an, es ist ein magischer und wunderschöner Moment.
  • Dann spielen wir von Nicki initiiert das 5-Dinge-Spiel: “Nenne fünf Dinge, die du gerade siehst.” und da wir in der ersten Runde fade Sachen gesagt haben, fordert sie uns auf bissi romantischer zu werden. Matthäus: “Die Wellen, wie sie sich im Wind kräuseln.”, Nicki: “Jaa”, Ich: “Der fette Sendemast am Hügel”.
  • Weiter geht es mit vier Dingen, die man fühlt, drei Dingen, die man hört und zwei Dingen, die man riecht.
  • Apropos riechen: Zum Abendessen macht Johanna Spaghetti Limone, ein Rezept von Nicole, das sich als sau lecker herausstellt.
  • Nachher sind wir alle satt und zufrieden und liegen im Schnitzelkoma an Deck herum.
  • Ich bin sowieso heute nicht in Stimmung für Alkohol, aber eine Gruppe ist noch motiviert und fährt mit dem Dinghi zum anderen Boot, das an einer Boje neben uns liegt.
  • Matthäus und ich chillen noch bisschen im Netz vorne und quatschen unterm tollen Sternenhimmel – wow!

Freitag, 24.11.

“Heute sind wir der größere Fisch”

  • Gleich zum Frühstück, als Nicki über Männer und Autos redet, haut Andi raus: “If you want to impress me with your car you better have a food truck.”
  • Los geht es unter Segeln.
  • Marlon wirft die Angel aus und fangt fast instantan eine Makrele, wie die, die wir am ersten Tag gegessen haben.
  • Ermutigt durch diesen Erfolg wirft er die Angel noch einmal aus und meint noch großgoschat: “Boah, wenn wir drei Fische fangen, können wir einfach einen den anderen geben.”, und Matthäus ergänzt: “Heute sind wir der größere Fisch.”
  • Und keine drei Minuten später: Ein Thunfisch beißt an – Wahnsinn! Die Angelleine war noch nicht einmal ganz draußen.
  • Kurz darauf erreichen wir unser erstes Ziel für heute, das auch vielleicht den Angelerfolg erklärt: Vor Pelican Island befinden sich drei aus dem Wasser herausragende Felsen, die Indians, die umgeben sind von Korallenriffen und daher ein perfekter Spot zum Schnorcheln.
  • Das tun wir natürlich und es ist mega: Es wimmelt nur so von Fischen. Wir sehen Nemos (Clownfische), Doris und andere gestreifte Fische, die wir in unserer Ignoranz leider nur als “gestreifter Fisch” identifizieren können.
  • Wir sehen auch Quallen, ganz viele sogar.
  • Am besten gefällt mir ein Fisch, der um voranzukommen beide Flossen gleichzeitig bewegt, wie ein Vogel beim Fliegen quasi.
  • Später erklären Duncan und Mingsu, die öfters auf Tauchgängen unterwegs sind, dass das wahrscheinlich ein Papageienfisch war, der so eine Art Schnabel hat und ganz bunt schimmert.
  • Wir schnorcheln noch ein bisschen herum, aber dann legen ein paar Segelboote an und auf einmal ist ungemütlich viel los.
  • Übrigens haben wir Glück mit dem Wetter: Es ist strahlender Sonnenschein und mega schön.
  • Weiter geht es – unter Segeln – auf einem Am-Wind-Kurs nach Tortola, in eine Bucht bei einem Restaurant, wo wir heute Abendessen.
  • Dort angekommen bereitet Marlon seine Fische zu und wir kochen bisschen Reis dazu: Es ist ein leckeres und wirklich lokales Abendessen.
  • Außerdem kommen alle vom anderen Boot hinübergeschwommen und wir trinken gemeinsam einen Gin Tonic als Anleger (so nennt man den Drink, den man nach einem erfolgreichen Anlegemanöver beim Segeln trinkt).
  • Auf geht es ans Einpacken, bevor wir losziehen zum Restaurant – im Dinghi natürlich.
  • Das Restaurant ist sehr schön oben auf einem Hügel gelegen und total nett und gemütlich.
  • Es gibt sehr fancy Gerichte und wir bestellen natürlich Fisch und Meeresfrüchte, Matthäus sogar ein Gericht mit Hummer.
  • Es gibt auch eine Hauskatze, die um unsere Füße streift und auf etwas Fischübrigbleibsel hofft.
  • Während wir im Restaurant sind, beginnt es zu regnen und wir kommen drauf, dass wir alle Luken offen stehen ham! Na super! Natürlich werde ich als Lukenmeisterin sofort dafür verantwortlich gemacht, aber jetzt ist es wohl auch schon zu spät.
  • Mit dem Dinghi drehen wir eine Runde ums Boot (Spritztour) und stellen fest: Ja, tatsächlich stehen alle Luken sperrangelweit offen.
  • Gut, dass wir schon eingepackt haben, immerhin ist unser Zeug nicht wirklich nass geworden.
  • Nachher schauen die anderen zu uns und wir sind alle gemeinsam traurig, dass es schon der letzte Abend ist.
  • Daher machen wir uns ans Frustsaufen (die anderen haben eine Kiste Restalkohol mitgebracht- per Wasserpost) und es wird getanzt, gesungen und geplaudert.
  • Wir trinken alle Flaschen Rum aus, nur damit Duncan und Brent dann abwechselnd sagen können: “Why is the rum gone?” Leider kann ich mich nicht mehr genau an Elizabeths Antwort erinnern (“Because it is a vile drink that turns even the most respectable men into complete scoundrels.”)

Samstag, 25.11.

So long, farewell

  • Früh geht es los: Zuerst wird unterm Dach gefrühstückt, da es regnet, bevor wir bisschen aufräumen etc.
  • Los geht es auf die letzte Meile zur Tankstelle und dann in den Hafen.
  • Tanken geht einwandfrei und ich bin stolz darauf, vom Boot aus die Leine rund um die Klampe zu werfen, nice.
  • Das Taxi zum Flughafen ist schon bestellt: Wir nehmen eines gemeinsam mit Nicole, die auch zum Flughafen muss und mit dem Rest der Gruppe von Leons Boot und Marlon, die noch ein paar Nächte in einem Hotel auf der Insel gebucht haben.
  • Dort fährt der Taxifahrer zuerst hin, was uns leicht nervös macht, da ja irgendwann demnächst auch unser Abflug ist.
  • Die Fahrt ist bissi wild: Es geht eine Bergstraße mit einer mords Steigung hinauf, die so krass ist, dass unser Auto beginnt zu rauchen.
  • Der Taxifahrer traut sich also verständlicherweise nicht, mehr Gas zu geben, und rollt stattdessen hinunter, um mehr Schwung zu nehmen.
  • Mehrere Male stirbt das Auto ab und ich glaub, mein Lieblingsmoment auf der Fahrt ist, als wir in einer ganz steilen Serpentine direkt frontal zum Abgrund zu stehen kommen, der Taxifahrer versucht den Rückwärtsgang einzulegen, was ihm nicht gelingt, und Duncan, der vorne am Beifahrersitz sitzt, leicht besorgt dreinschaut.
  • Genauso wild und kurvig geht es hinunter zum Hotel, wo die anderen übernachten.
  • Marlon meint: “Na ich bin mir ja nicht sicher, ob der Taxifahrer da wieder hinauf kommt.”- und das denk ich mir auch: “Ui, ob das was wird.”
  • Wir schaffen es letztendlich pünktlich zum Flughafen und mit dieser abenteuerlichen Bergfahrt geht unser mega nicer Segelurlaub zu Ende!
  • Und hier noch unsere Route, die wir in den 10 Tagen zurückgelegt haben:

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