
Unser ereignisreiches verlängertes
Wochenende in den Niederlanden.
Donnerstag, 29. Februar
Spieleabend mit Ine und Comfort
- Gleich zwei Überraschungen erleben wir heute: Erstens sind alle fünf Züge unserer Deutsche-Bahn-Verbindung pünktlich. Zweitens stellt sich das Städtchen Amersfoort als deutlich schöner als erwartet heraus.

- Daher ist es auch kein Wunder, dass wir total glückselig sind, als wir an unserem im Zug verloren geglaubten Nachmittag in der schönen Altstadt in einem Café sitzen, ich meinen Cappuccino genieße und wir genüsslich Lava Cake essen.

- Wir dürfen bei Ine und Comfort, die gerade zusammen ein gemeinsames neues Zuhause bezogen haben, im Gästezimmer unterkommen und kochen als Dankeschön ein indisch angehauchtes Abendessen für sie.
- Während wir gerade am Zubereiten sind, kommt Ine nach Hause und wir stellen fest, dass wir in Punkto wie viel Zwiebel und Knoblauch in ein Rezept sollen sehr ähnlich denken. (‚Wenn das Rezept sagt zwei nehmen wir lieber sicherheitshalber eher fünf oder ok gib noch eine her.‘)
- Comfort kommt pünktlich, als das Essen fertig ist, und so läuten wir unseren gemeinsamen Abend mit einem Abendessen ein – mega.
- Anschließend geben wir Ine und Comfort unser nicht ganz uneigennütziges Gastgeschenk, ein Escape Room Spiel.
- Die zwei haben uns nämlich als Hochzeitsgeschenk-Aktivität einen gemeinsamen Spieleabend geschenkt.
- Den restlichen Abend tüfteln wir also am Rätsel und versuchen, aus der unheimlichen Hütte zu escapen.
- Der einzige Drawback ist, dass das Spiel auf Deutsch ist, was Comfort nicht spricht und was man für das Spiel mehr braucht als wir gedacht hätten.
- Sonst haben wir aber sehr viel Spaß und einen tollen Abend!
Freitag, 1.März
Drinks in Delft und Strandhaus in Katwijk
- Entspannt fahren wir am Nachmittag mit dem Zug nach Delft, wo wir meine ehemaligen ATO Kollegen auf Drinks treffen.
- Es ist wie immer mega gesellig, wird gequatscht und gelacht und auf einmal stellen Matthäus und ich fest: Hoppala, der letzte Bus nach Katwijk fährt bald.
- Somit brechen wir ein bisschen Hals über Kopf auf und erwischen zum Glück den Bus.
- Um ca. 1 Uhr spazieren wir also durch das Feriendorf, in dem Kathi und Kevin wohnen, in das hinterste Eck, wo ihr Haus ist. Das verlassene Areal hat ein unheimliches und düsteres Flair – ganz merkwürdig.
- Wir sind erleichtert, als wir das Haus finden und Kathi uns die Tür öffnet – sie und Kevin haben schon geschlafen und gar nicht mehr mit uns gerechnet! Oh no!
- Beide wachen dann aber auf einmal noch auf und es wird bis wirklich spät in die Nacht gequatscht und Aperol Spritz getrunken – ein wirklich schöner Abend/ Nacht!
Samstag, 2.März
Baden in der Nordsee
- Guten Morgen, Sonnenschein!
- Als wir aufwachen, scheint die Sonne schon mega strahlend und wir freuen uns so sehr, dass wir beschließen, auf der Terrasse zu frühstücken. 🙂
- Kathi und Kevin tischen ein wahres Festmahl auf und es ist einfach mega!!
- Um den Tag noch perfekt zu machen schreibt auch spontan noch Theresa, dass sie für Brunch am Strand zu haben wären, und so ziehen wir im Hobbit-Style von einem Frühstück zum nächsten – I like.

- Theresa und Steff kommen netterweise nach Katwijk, wo wir es uns draußen bei einem der Lokale gemütlich machen, Kaffee trinken, Flammkuchen essen und wieder einmal quatschen – voll schön. 🙂
- Nachher springen Kathi, Kevin, Matthäus und ich eine Runde in die Nordsee – bissi kalt ist es aber mega nice!

- Weiter geht es für uns nach Delft, wo wir bei Elena und Ilias zu einem Spieleabend/ -nachmittag eingeladen sind.
- Ironischerweise hab ich 16 Uhr vorgeschlagen, da wir uns aber so verquatscht haben, kommen Matthäus und ich erst um ca. 17 Uhr an – Fail.
- Wir spielen als größere Gruppe gemeinsam ‘Blood on the clocktower’, ein ausgefeilteres Werwolfspiel, das sich als mega spannend und auch sozial sehr interessant herausstellt.
- Bald schon sind wir alle ins Spiel nur so hineingesogen und können gar nicht genug bekommen, was darin resultiert, dass jedes Mal, wenn wir eine Runde beendet haben, wir zu Ilias, der Spielleiter ist, sagen: “Noch eine Runde!”
- Das geht so weit, dass Matthäus und ich am Schluss noch mehr Hals über Kopf aufbrechen als gestern und wirklich zum Bahnhof rennen.
- Wir erwischen gerade noch den letzten Zug nach Amersfoort, wo wir wieder einmal zu einer crazy Stunde eintrudeln – aber in weiser Voraussicht haben uns Ine und Comfort ihren Schlüssel gegeben.
Sonntag, 3.März
Talking Hands Halbjahresversammlung
- Heute ist unsere Talking Hands Halbjahresversammlung, die wir im Gegensatz zu unseren sonstigen Meetings live machen – diesmal bei Ine und Comfort daheim.
- Comfort ist übrigens seit neuestem auch Vorstandsmitglied. 🙂
- Talking Hands, für alle, die es nicht wissen, ist eine Stiftung, die gehörlose und schwerhörige Menschen in Uganda unterstützt. Unser Hauptfokus liegt auf dem Ermöglichen einer Schulausbildung für gehörlose Kinder und dazu arbeiten wir zusammen mit unserer Partnerorganisation ‘New Hope’ in Uganda, die gerade im Prozess ist, Gebäude für eine neue (und dringend benötigte) solche Schule zu errichten. (Mehr Informationen dazu findet ihr hier, außerdem könnt ihr uns natürlich gerne auf der Social Media Plattform eurer Wahl folgen).
- Wir setzen uns zu sechst also rund um Ines und Comforts runden Tisch und besprechen unsere Planung für das nächste halbe Jahr und was sich so in der Stiftung tut.
- Wir sind übrigens zur Zeit in einer etwas prekären finanziellen Lage und haben deswegen ein Sponsoring Programm gestartet, mit dem man unsere Schüler in Uganda direkt finanziell unterstützen kann (mehr Information dazu hier auf Deutsch und hier auf Niederländisch und Englisch– wusstet ihr übrigens, dass man Spenden steuerlich absetzen kann?!).
- Zum Mittagessen schauen wir in ein Restaurant in der Nähe, wo wir auch Xanthe, ein ehemaliges Vorstandsmitglied, treffen, die mega wertvolle Inputs gibt.
- Weiter geht es in den Nachmittag, wozu wir uns hinaus in Ines und Comforts Garten in die Sonne setzen – mega.

- Pünktlich um 17 Uhr müssen wir unser Meeting beenden, sind aber eh alle schon recht erledigt, denn Matthäus und ich müssen wieder einmal einen Zug erwischen – diesmal den nach Rijswijk, wo wir die letzte Nacht in den Niederlanden bei Vivian und Farzam verbringen.
- Farzam hat uns ein persisches Abendessen vorbereitet!! Ich freu mich schon den ganzen Tag mega auf den super leckeren Reis, den Farzam so gut kochen kann und heute ist er ihm besonders meisterhaft mit wunderschöner Kruste gelungen.

- Dazu gibt es Doogh – njam und wir freuen uns sehr, noch den Abend mit Vivian und Farzam verbringen zu können – es ist wie immer mega, wir quatschen, lachen und es ist wunderschön.
Montag, 4.März
TGV nach Douarnenez
- Heute heißt es um 5 Uhr Tagwache, denn dann geht es mit dem Zug auf nach Douarnenez, wo wir unsere erste Nacht vor dem großen E5 Abenteuer verbringen.

- Alle Züge sind pünktlich, wir sind nur leicht beunruhigt, dass wir die Metro durch Paris von einem zum anderen Bahnhof nehmen müssen.




- Zu recht, stellt sich heraus, als wir zuerst einmal ca. eine halbe Stunde beim Ticketautomaten anstehen müssen.

- Alles geht gut, wir erwischen den Zug und sehen aus dem Fenster unheilschwanger, wie alle Flüsse sehr viel Wasser führen – tjaja…
- Auf dem Weg zum Bus nach Douarnenez sehen wir tatsächlich andere Fernwanderer, die allerdings in einen anderen Bus einsteigen.
- Das Hotel in Douarnenez ist übrigens mega schön in einem Chateau.


- Wir haben einen voll tollen Wintergarten und bekommen nach einem kurzen Hagelschauer einen Regenbogen zum Start.

