The Wizarding World of Harry Potter

Die Wizarding World of Harry Potter

in Orlando, Florida.

Mittwoch, 8.11.

Praktische (NOT) Fußgängerbrücke und crazy Dusche

  • Wir kommen am Abend in Orlando beim Hotel direkt neben den Universal Studios an.
  • „Warum bitte habt ihr das super teure Hotel direkt daneben gebucht bitte?“, könnte ein kritischer Leser an dieser Stelle fragen. Gute Frage. Zwei Gründe: Erstens, weil ich gerne Early Access in den Park haben möchte (wenn schon, denn schon) und man diesen (nach unserer ausführlichen Recherche sind wir uns da sicher siehe Blogeintrag hier) nur in einem der Hotels direkt beim Park bekommt. Zweitens, weil ein Ticket für den Parkplatz 30 Dollar pro Tag kostet, ein Uber noch teurer ist und Öffis – welche Öffis?! Wir schauen noch naiv nach, wie lange es mit den Öffis (Bussen) von der Disney World (wo wir unser Mietauto retour geben) zu den Universal Studios dauert – zwei Stunden (eine 10 Minuten Autofahrt).
  • Apropos versprochener traumhafter und toller Fußweg: Ja, es gibt einen Gehsteig, aber nein, super toll ist er nicht. Es handelt sich hierbei eher um ein typisch Amerikanisches Gehwegdesign, in etwa so wie man in Österreich Radwege baut: Jemand, der nie Gehwege benutzt, hat total unpraktische, aber nett aussehende Gehwege irgendwohin betoniert, um dann zu behaupten, es gäbe ein großartiges Gehwegangebot für Fußgänger.
  • Es fangt schon an mit der Fußgängerbrücke, die zwar netterweise eine einzige Rampe für Rollstuhlfahrer ist, aber nicht so netterweise dadurch statt 10m ca. 1km lang ist (Achtung, stilistisch notwendige Übertreibung).
  • Über ebendiese und den geschwungenen Fußweg am ebenso geschwungenen und natürlich nicht natürlichen Fluss entlang spazieren wir noch zu den Parks, um uns einen Überblick zu verschaffen und die Tickets schon abzuholen, um den Early Access morgen optimal nutzen zu können.
  • Es herrscht geschäftiges Treiben, obwohl alle Parks schon zu sind, ist in der Shopping/ Party Meile davor genug los – „Wir betreten hiermit die Bubble.“, meint Matthäus.
  • Das super teure Hotel daneben hat uns ein Upgrade gegeben, weshalb wir nun ein Zimmer mit Fitnessstudio im Zimmer haben – es gibt wirklich nichts, das es nicht gibt.
  • Jetzt wo wir es schon haben, nutze ich es natürlich aus, fahre Fahrrad mit einer viel zu hohen Schwierigkeit, mache dann noch ein crazy Workout (drei Durchgänge und Burpees kommen vor) und freue mich dann total erledigt auf die Dusche.
  • Ich bin ja kein Fan von Duschen, die einen viel zu niedrigen Wasserdruck haben und nur so vor sich hin tröpfeln, so dass man ca. eine halbe Stunde braucht, bis man endlich das Gefühl hat, sauberer als vorher zu sein. Darum hab ich mir immer gedacht, dass man doch nicht so tun soll und einfach den Wasserdruck höher stellen kann und konnte mir nicht vorstellen, dass man ihn zu hoch stellen kann. Nach Benutzung der Dusche im super teurem Hotel direkt neben dem Universal Studio weiß ich – doch, kann man.
  • Amerikanische Duschen haben so ein lustiges System, bei dem man interessanterweise die Temperatur, aber nicht die Stärke regeln kann und bei dem man meistens eine Badewanne als Duschwanne hat, so dass man die Temperatur beim Wasserhahn regeln kann, bevor man diesen kleinen Stöpsel da raus zieht und schwupps das Wasser von oben kommt (immer kälter als man eingestellt hat natürlich).
  • Somit stelle ich also unschuldig die Temperatur ein, ziehe den Stöpsel hinauf und werde – bamm – von einem riesen harten Wasserstrahl getroffen – so oder so ähnlich muss sich das anfühlen, wenn man sich mit einem Feuerwehrschlauch abduscht: wild.
  • Und damit gute Nacht!

Donnerstag, 9.11.

Hippogreif und Hogwarts

  • Pünktlich um (fast) acht Uhr (dank längerer Schlange – nonaned) betreten wir den Islands of Adventures Park, in dem sich Hogwarts und Hogsmeade befinden.
  • Hagrids neuer Ride auf seinem Motorrad ist der „Geheimtipp“, daher ist dort schon um 5 nach 8 die Schlange auf 120 Minuten Wartezeit gesprungen.
  • Egal, wir beschließen mit dem Hippogreif zu starten, bei dem wir nur fünf Minuten anstehen.
  • Seidenschnabel empfängt einen hier in der Warteschlange – in Originalgröße nachgebaut.
  • Nach der entspannten Achterbahn, in der auch eine Menge jüngerer Kinder mitfahrt, machen wir uns auf zum Hogwarts Schloss, das hier nachgebaut ist – mega!
  • Durch die Gewächshäuser gelangt man ins Gebäude, wo man zunächst einmal die Kerker, den Spiegel von Nerhegeb und die bucklige Statue, die zum Geheimgang führt, sieht.
  • Weiter geht es vorbei an Dumbledores Office und der Fat Lady zum Gryffindor Gemeinschaftsraum, bevor die Schlange dann die Achterbahn selbst erreicht, auf der man sozusagen wie am Fließband (wortwörtlich) einsteigt.
  • Der Ride ist sehr gut gestaltet, man fühlt sich, als würde man auf einem Besen rund um und sogar ein bisschen durch Hogwarts fliegen – dabei verfolgt einen natürlich ein Drache, Dementoren, man spielt kurz Quidditch und fliegt über den Großen See.
  • Nun ist es auch schon Zeit, aufzubrechen zum Schwimmen mit den Manatees, mehr dazu hier.
  • Am Weg hinaus aus dem Hotel hören wir eine Frau ganz begeistert ihren Freunden erzählen: „I just walked here! From the park!“ Ja, darauf kann man stolz sein.

Freitag, 10.11.

Double, double, toil and trouble

  • Wir haben uns natürlich die Park App besorgt, bei der man genau sieht, wo man wie lange ansteht und welche Attraktionen Early Access haben.
  • Diese teilt uns heute mit, dass einige mehr Attraktionen offen sind, als wir uns gedacht haben.
  • Daher denken wir uns, haha, statt wie alle anderen zu Hagrid zu rennen, sind wir super schlau und rennen zu den schon offenen anderen Attraktionen.
  • Wie meistens, wenn man sich so etwas denkt, geht es natürlich total schief, da uns die App Fehlinformationen füttert und die Attraktionen gar nicht offen sind, und das Ganze führt nur dazu, dass wir wie verrückt durch den Park hin- und herrennen – von einer geschlossenen Achterbahn zur nächsten.
  • Wir haben Glück im Unglück und gerade als wir daran zum vierten Mal vorbeikommen, macht der Velocicoaster, der aufgrund eines technischen Fehlers bisher auch geschlossen war, auf und wir stellen uns sogleich in die – noch relativ kurze – Schlange.
  • Gleich danach stellen wir uns in der nicht so langen Hogwarts Express Schlange an, nur um dann festzustellen, dass er gerade nicht fährt und niemand sagen kann, wie lange das Problem andauern wird.
  • Beim Anstehen fragt eine Dame den als Schaffner verkleideten Parkmenschen: „How many people fit into the Express?“ Er antwortet: „156.“
  • Stattdessen organisieren wir uns also ein Butterbier, das wir genüsslich in Hogsmeade mit Blick auf Hogwarts trinken.
  • Hogsmeade ist übrigens sehr winterlich gestaltet, mit Schnee auf den Dächern und allem.
  • „Ein wahrer Konstruktionsfehler“, meint Matthäus und ein bisschen seltsam ist es schon – das muss ich ihm lassen – wie hier alle Leute mit Shorts und kurzen Leiberl durchs verschneite Hogsmeade schlendern.
  • Aber ich finde auch, dass das verschneite Hogsmeade einen Charme versprüht und sehr idyllisch, wenn nicht schon fast kitschig, ausschaut.
  • Außerdem schauen wir uns endlich die Shows an: Zuerst tritt hier auf der Bühne der Hogwarts Chor auf, der zwar nie in den Büchern vorkommt, dafür aber in den Filmen (ich glaube im dritten und vierten, aber keine Garantie hier für Vollständig- und Richtigkeit).
  • Gleich nach dem Chor treten aus dem vierten Film die Trimagisches Turnier Schulen auf, die Durmstrang und Beauxbatons Schüler, die eine ganz schöne Show abliefern.
  • Anschließend verlassen wir Hogsmeade und spazieren hinüber in den Jurassic Park Teil des Parks, wo wir mit einer Wasserachterbahn durch eine Dinosaurier-Landschaft fahren.
  • Ein kleiner Junge, der hinter uns sitzt, ist von dem ganzem nicht sehr überzeugt: Als wir an einem besonders großen Triceraptos vorbeifahren, der laut brüllt, sagt er laut zu niemand Bestimmtem: „It’s not real!“
  • Wir möchten gerne mit so einer Art fliegendem Fahrrad Attraktion fahren, doch – ihr werdet es nicht glauben – sogar ich bin zu groß für den Ride. Matthäus ist auch überrascht.
  • Wir spazieren weiter zu einem Freefall Tower, an dessen Adrenalinfaktor ich ein bisschen Zweifel habe, bis ich eine Sonnenbrille entdecke, die auf dem Dach daneben liegt (er ist allerdings trotzdem nicht ganz so spannend).
  • Als nächstes fahren wir eine Attraktion im Cartoon Teil, die wir fahren dürfen, einer Wasserachterbahn, bei der schon beim Eingang steht „You will get wet!“ – ein Versprechen, das sie wahrlich hält.
  • Die Wagen sind so runde Drehreifen, in denen man zu acht Platz findet und die mich sehr an eine Attraktion in Walibi erinnert, die so fad war, dass wir sie „Tea Time“ getauft haben.
  • Da hören die Gemeinsamkeiten aber auf, denn diese Fahrt ist alles andere als Tea Time – wir werden durchgeschüttelt, fahren wild durch die Gegend und werden von Wasserfällen und Wasserschwällen förmlich geduscht – niemand und nichts bleibt trocken.
  • Mit uns im Reifen sitzt eine Familie aus – ihr werdet es nicht glauben (wir ham unseren Ohren auch fast nicht getraut) – Carthage, wo wir gerade auf der Route 66 durchgekommen sind und wo wir unseren legendären Autokinoabend verbracht haben.
  • Wir sind natürlich vollends begeistert und unterhalten uns sehr gut mit ihnen – vor allem über das ewig amerikanische Leid der viel zu wenigen Urlaubstage.
  • Auf einmal sehen wir, dass der King Kong Ride endlich offen ist (das war er bisher noch nie) und da wir ganz in der Nähe sind, stellen wir uns sogleich an.
  • Das war sehr optimistisch, denn es dauert nicht lange, da kommt die Durchsage, dass er aufgrund eines technischen Defekts bis auf unbekannte Zeit geschlossen ist.
  • Somit machen wir uns endlich, endlich auf zum Hogwarts Express, dessen Schlange zwar lang ist – aber das ändert sich im Laufe des Tages fast nie, wie wir feststellen.
  • Immerhin steht man in einem schön gestalteten Bahnhofsgebäude an und kann die detailgetreue Dekoration in Ruhe betrachten.
  • Als wir einsteigen, bin ich hellauf begeistert – die Abteile sind super gestaltet, man hat wirklich das Gefühl, man sitzt im Hogwarts Express.
  • Während der Fahrt ziehen Bilder an einem vorbei, vom Schloss, das man verlässt, von Hagrid, der einem winkt, sogar am Malfoy Manor fahren wir vorbei, bis wir London erreichen und man sogar einen Blick auf den Fahrenden Ritter erhascht.
  • Am Bahnhof Kings Cross in „London“ steigen wir aus und ich bin baff – spätestens hier wird man wirklich in die Welt hineingesogen – es ist so gut gemacht!
  • Vor dem Bahnhof liegt London, eine ganze Straße haben sie im Englischen Stil gestaltet, und an einer Ecke steht der Fahrende Ritter, bei dem man sich mit Stan und dem Schrumpfkopf unterhalten kann – der Schauspieler, der als Stan verkleidet ist, schaut dem Filmcharakter im Übrigen unheimlich ähnlich.
  • Der Eingang in die Winkelgasse liegt neben dem Tropfenden Kessel und schaut aus wie im ersten Film – mega!
  • Man kann allerdings nicht mit dem Zauberstab auf die Steine tippen, um die Wand zu bewegen, sondern es ist schon ein großer Durchgang, so dass die Meschenmengen durchströmen können.
  • Und – tadada (das ist hier wirklich angebracht) – wie mit einem Paukenschlag angekündigt eröffnet sich vor einem ein Wahnsinnsbild – hier liegt die Winkelgasse – es ist, als wäre man geradewegs in den Film hineingefallen.
  • Auf der einen Seite liegt der Eingang zum Tropfenden Kessel, während gleich gegenüber Weasleys‘ Wizard Wheezes hervorsticht und einen richtiggehend einladet, einen Blick hineinzuwerfen.
  • Allerdings beschließen wir, gleich in den Tropfenden Kessel zu schauen, da wir schon ein bisschen Hunger haben und es nicht ganz so voll ausschaut.
  • Eine ignorante Frau hängt am Telefon in der Schlange vor uns und sagt gerade in den Hörer „Yeah, it’s right at the corner; it’s called the ‚Leaky Cauldron‘ and it’s a restaurant.“
  • Wir müssen zwar ein bisschen anstehen, dann bekommen wir aber einen Platz – an einem Tisch mit zwei Amerikanerinnen.
  • Diese erfüllen alle Klischees, bestellen Essen, Essen es innerhalb von ca. 5 Minuten auf und gehen dann gleich wieder.
  • Am Tisch neben uns kann man sehr schön das Gegenteil und die kulturellen Unterschiede beobachten, denn hier hat eine Gruppe Franzosen Platz genommen, die sich alle Zeit der Welt lässt, gemütlich plaudert, genüßlich isst, noch mehr zum Trinken bestellt und die wir immer wieder laut auflachen hören.
  • Wir bestellen Bier, ein Wizards‘ Brew und ein Dragon Scale Bier.
  • Als der Kellner kommt, um die Bier zu bringen, sagt er zu uns: „I need two IDs for the beers.“ Ich verstehe ihn aufgrund der rundherum herschenden Lautstärke irgendwie falsch und entgegne „Nonono, we do not want Butterbeer!“, woraufhin er mich seltsam anschaut und Matthäus das Missverständnis schnell klärt.
  • Über dem Bier, und als die Amerikanerinnen uns verlassen haben, nehmen wir uns Zeit, um den Tropfenden Kessel in Ruhe zu betrachten.
  • Es ist wieder einmal faszinierend, wie gut die Gestalter den Ton und die Stimmung getroffen haben und die Liebe zum Detail hilft, das Restaurant zum Leben zu erwecken.
  • Leider gibt es auf der Tafel, die ich entdecke, keine „Soup soup soup“, aber man kann nicht alles haben.
  • Hinaus geht es wieder in die Winkelgasse, wo wir weiter von Geschäft zu Geschäft ins Staunen versetzt werden.
  • Neben Weasleys‘ Wizard Wheezes liegt ein Shop für Quidditch-Zubehör.
  • Wir entdecken auch Flourish and Blotts, was mich sehr in Begeisterung versetzt.
  • Auf einmal entdecken wir eine schmale Gasse, die abzweigt, und biegen ab, um uns in der Nokturngasse wiederzufinden.
  • Diese ist mega gut gestaltet – es ist richtig dunkel und düster.
  • Hier befindet sich natürlich Borgin and Burkes, in das man auch hineinschauen kann und wo natürlich auch tatsächlich ein Shop drinnen ist, in dem man Slytherin- und Todesser-themed Gewand etc. kaufen kann.
  • Sogar das Verschwindekabinett entdecken wir im Geschäft und immer wieder einmal hört man einen Vogel herauszwitschern.
  • An allen Ecken hängen „Wanted“ Plakate.
  • Wir verlassen die Nokturngasse und befinden uns wieder in der helleren und belebteren Winkelgasse, wo sich die Gringotts Bank befindet, auf der der Drache sitzt und hie und da Feuer speit.
  • Wir sind auch begeistert, als wir Florean Fortescues Eissalon entdecken, wo Harry am Anfang des dritten Buches sehr viel Zeit verbringt und wo man natürlich tatsächlich Eis kaufen kann.
  • Das tun wir nicht, stattdessen schauen wir in eine Börse, in der ein Goblin sitzt.
  • Außerdem werfen wir einen Blick in Weasleys‘ Wizard Wheezes, was auch wahnsinnig toll gestaltet ist.
  • Auf einem Seil läuft Umbridge herum und ruft nach Ordnung, in einer Auslage befindet sich eine Sammlung U-No-Poo neben einem ausgestellten Klo und die Regale und das Geschäft erstrecken sich über mehrere Stockwerke hinweg.
  • Schließlich schauen wir zu Ollivanders, wo es auch eine Show gibt, bei der die Szene aus dem ersten Harry Potter Film nachgespielt wird, in der Harry seinen Zauberstab kauft.
  • Die Schauspielerin, die den Zauberstab verkauft, macht ihre Sache sehr, sehr gut und das kleine Kind, das ca. im richtigen Alter ist, spielt auch tapfer mit.
  • Das Kind hat übrigens schon einen Gryffindor-Umhang an, in dem mindestens schon zwei Zauberstäbe stecken, stellt Matthäus fest – da frag ich mich, kaufen ihm seine Eltern noch den dritten Zauberstab, der ihn extra ausgewählt hat?
  • Jetzt zu mittlerweile späterer Stunde ist endlich auch die Schlange von Gringotts nicht mehr so lang und wir stellen uns endlich an.
  • Wieder einmal ist die Anstehschlange sehr schön und detailgetreu gestaltet und wir können uns gar nicht sattsehen.
  • Die Gringotts Eingangshalle ist genau so, wie man sie sich vorstellt, und die Goblins, die hier auf beiden Seiten sitzen, bewegen sich tatsächlich von Zeit zu Zeit, sodass sie den Eindruck vermitteln, sie würden arbeiten. („Dass sie sich bewegen, reicht für die Illusion sie würden arbeiten?“ fragt Matthäus amüsiert. „In einer Bank, definitiv ja“, entgegne ich. )
  • Dann bewegt sich die Schlange hinunter, wo sich Büros der Goblins befinden und man Zeitungen herumliegen sieht.
  • Letztendlich landet man in Bills Büro, wo die Show losgeht.
  • Man ‚fährt‘ mit einem Lift ganz tief hinunter, wo sich die Verliese befinden, und startet dann den Ride „Escape from Gringotts“.
  • Wieder einmal beweisen die Gestalter, dass sie ihren Job gut können, und die Fahrt ist wirklich toll und mitreißend.
  • Nun wird es draußen schon dunkel, was der Winkelgasse auch eine tolle Atmosphäre verpasst, vor allem, da jetzt Weihnachtsbeleuchtung überall aufgehängt ist.

Samstag, 11.11.

Frühstück in den Drei Besen, die Märchen von Beedle dem Barden und viele (tote) Aliens

  • Wieder betreten wir den Park um 8 Uhr mit unserem Early Access Ticket und machen uns sogleich auf den Weg zum Velocicoaster, der uns den Aufwach-Adrenalinschub gibt.
  • Dann schauen wir zur Journey through Hogwarts, die so erfrischend leer ist, dass wir in Ruhe alles betrachten können – mega!!
  • Nachher schlendern wir endlich einmal in Ruhe durch Hogsmeade, durch das wir bisher immer eher gerannt sind.
  • Dort befinden sich unter anderem Zonkos, der Honigtopf und der Eberkopf.
  • Wir beschließen, in den Drei Besen zu frühstücken, was großartig ist, denn dort ist noch nicht ganz so viel los um diese Uhrzeit (sonst war die Schlange immer mehrere Umwindungen lang).
  • Das Frühstück ist gar nicht so schlecht und vor allem ist das Ambiente toll: Wie im Tropfenden Kessel und eigentlich bei all den Harry Potter Attraktionen ist das Lokal genau so, wie man es sich vorstellt, und sehr authentisch gestaltet.
  • Mit dem Hogwarts Express fahren wir nach „London“ und entdecken, was uns bisher entgangen ist, dass sich gleich in der Nähe von Kings Cross das Sirius-Black-Haus am Grimmauldplatz befindet.
  • Wir hören eine Performance von Celestina Warbeck, die regelmäßig auf einer Bühne in der Winkelgasse auftritt und ihren Job sehr gut macht.
  • Weil die Anstehzeit laut App gerade sehr kurz ist, beschließen wir einen Abstecher aus der Harry Potter Welt zu machen und schauen zu Men in Black, wo man mit einer Achterbahn fahren kann und dabei mit einer Alien Gun Aliens abschießen soll.
  • Während neben uns so richtige Ehrgeizler mitfahren, die ihren eigenen Highscore übertreffen möchten und die auch gleich beim Ausgang wieder direkt zum Eingang sprinten, sind wir eher hier, um die Aliens in Ruhe anzuschauen, nicht abzuschießen – das merkt man dann an den Scores: Matthäus hat einen Score von 33, ich geschlagene 15 und die Dame neben uns 300.
  • Zurück in der Harry Potter Welt schauen wir wieder nach Gringotts, was mich immer noch begeistert, bevor wir die Märchen von Beedle dem Barden auf der Bühne anschauen – mehrere Schauspieler führen das Märchen der Drei Brüder auf.
  • Nun gibt es überhaupt eine Parkpause und wir spazieren retour ins Hotel für unsere Wachstumsrunden-Session.
  • Wir testen in der Gesprächspause den Pool vom Hotel, ein gemütlicher Chillerpool, der ganz gut tut so als Pause.
  • Es geht wieder zurück in die Parklandschaft und diesmal tauchen wir ein in die Welt der Simpsons.
  • Beim Anstehen für einen der Simpsons-Rides spielt es in einem durch Simpsons-Videos ab und darunter ironischerweise auch eines, in dem Freizeit- und Vergnügungsparks ins Lächerliche gezogen werden.
  • Zu unserer Begeisterung gibt es Moe’s, wo wir uns sogleich ein Duff Bier gönnen – neben Barney an der Bar.
  • Mit frischem Schwung machen wir uns auf zum E.T.-Ride, der sich – obwohl er hauptsächlich für Kinder gemacht ist – als überraschend schön und wirklich mit viel Liebe gestaltet herausstellt – wir sind begeistert.
  • Der Transformers-Ride allerdings, den wir gleich im Anschluss machen, stellt sich als Epic Fail heraus.
  • Auch das „Erwachen der Mumie“ muss man nicht noch einmal fahren.
  • Scheinbar sind wir in einer Pechsträhne, denn die New York Jimmie Fallon Show ist ähnlich unspektakulär.
  • Wir sind also nur ein bisschen traurig, als schließlich alles zusperrt, und chillen uns stattdessen entspannt ins Hotelzimmer, wo wir gemütlich einen der Harry Potter Filme schauen – nice!

Sonntag, 12.11.

Eulenpost, Kesselkuchen und Feuerwhisky

  • Wir starten den Tag entspannt in Hogsmeade, wo wir uns in Ruhe umschauen und entdecken, dass man von hier aus Eulenpost verschicken kann.
  • Coool, das machen wir natürlich sofort!
  • Dann fahren wir mit dem noch schön leeren Hogwarts Express in den anderen Park, wo wir den Rip Rocket Ride ausprobieren, eine Achterbahn, die ersten nice ist, da sie alt ist und daher ein bisschen mehr adrenalinfördernd als neuere, die smooth dahinlaufen, und zweitens, da man sich seinen Soundtrack selbst aussuchen kann und wir mit „My Chemical Romance“ die Achterbahnfahrt genießen.
  • Auf geht es zu den Minions, wo es zwei Attraktionen gibt, die auch nicht sehr erwähnenswert sind allerdings.
  • Zufällig kommen wir bei einer Drive-in Dance Show vorbei, die uns sehr an den Route 66 Roadtrip erinnert – mega!
  • Die Bourne Stuntshow stellt sich auch als mega sehenswert heraus – das ist echt gut gemacht – auch mit echten Schauspielern!
  • Langsam leide ich an Harry Potter Entzugserscheinungen, also schlendern wir zurück in die Winkelgasse.
  • Dort erstehen wir beim Hopping Pot Butterbier und Gillywater, das teuerste normale Wasser, das ich je gekauft habe – immerhin mit schöner Verpackung, die ich beschließe, für Hanna aufzuheben.
  • Apropos Hanna: Ich schreib ihr von unseren Erlebnissen hier und erwähne das „Butterbier“, aus dem meine Autokorrektur „Bürgerbüro“ macht – Kunstbanause.
  • Im „Fountain of Fair Fortune“ entdecken wir Feuerwhisky, den wir natürlich sogleich probieren und der sich als erstaunlich gut herausstellt.
  • Mit dem nun überfüllten Hogwarts Express fahren wir retour nach Hogwarts.
  • Dort fahren wir mit dem Hippogreif, der hautpsächlich spektakulär ist, weil die Kinder hinter uns mega gehypt sind und voll schreien.
  • Anschließend trauen wir uns und kosten endlich einen Kesselkuchen.
  • Ich suche ein Rezept, wie man Kesselkuchen selber machen kann, allerdings meine ich, nachdem wir einen Bissen von unserem probiert haben, zu Matthäus: „Ich glaub, die Zutaten, die man dafür braucht, kriegt man in Europa gar nicht legal im Supermarkt.“
  • Wir hören uns noch einmal den Hogwarts Chor an, der angeblich ein Weihnachtsprogramm hat, was sich als Übertreibung herausstellt (ein Lied ist anders und nicht weihnachtlich).
  • Bevor wir uns in den Eberkopf setzen, wo wir uns noch ein Wizards‘ Brew gönnen.
  • Auf dem Weg heim schauen wir bei einem ATM vorbei, wobei wir nur einen Drive- Through ATM finden, mit dem wir unsere Gaudi haben.

Montag, 13.11.

So long, farewell, auf Wiedersehen, goodbye

  • Unser letzter Harry Potter Tag und obendrein unser letzter USA Tag startet mit… einer Einpacksession und einem Frühstück bestehend aus einem Apfel, einer Orange und kaltem S‘Mores – njam.
  • Los geht es zum Islands of Adventure Park, wo wir unseren klassischen Move machen, an der Hagrid-Schlange vorbeispazieren und eine Runde Velocicoaster fahren, der uns immer noch begeistert.
  • Weiter geht es natürlich nach Hogsmeade und – aufgrund der Warteschlangen-Lage – zum Hogwarts Schloß und der Forbidden Journey.
  • Wir erwischen irgendwie die Single Rider Anstehschlange und sind ganz überrascht, als wir andere Teile des Schlosses zu Gesicht bekommen – wow, das ist ja mal etwas.
  • Wir beschließen: Cool, diese Single Rider Line müssen wir öfter anschauen, da verstecken sich ja noch mehr spannende Dinge!
  • Zuerst aber machen wir uns mit dem Hogwarts Express auf nach London und schaffen es diesmal quasi wirklich direkt in den Zug einzusteigen ohne Anstehen, nur mit hin und her Bahnen entlanggehen – wow!
  • Die Winkelgasse ist auch noch erfrischend leer, füllt sich allerdings langsam, was uns allerdings nicht aufhält, schon einmal nach Gringotts hineinzugehen – durch die Single Rider Schlange, die uns den Saal von der anderen Seite zeigt – nice! Allerdings verpassen wir dadurch die Liftfahrt und das kurze Theater-/ Filmschauspiel mit Bill und dem Goblin, dessen Name (zumindest von mir) nicht genannt werden kann.
  • Wir frühstücken diesmal im Tropfenden Kessel – mit obligatorischem Kürbissaft, njam.
  • So lange die Schlange noch nicht superlang ist, fahren wir gleich wieder mit dem Hogwarts Express retour nach Hogsmeade.
  • Von dort verschicken wir noch unsere letzte Eulenpost.
  • Schon wieder fahren wir Hogwarts Express (das Thema des Tages) und gelangen zurück in die Winkelgasse.
  • In Florean Fortesques Eissalon probieren wir ein – wirklich erstaunlich gutes – Eis.
  • Und lassen die langsam weihnachtlich anmutendere Winkelgasse auf uns wirken.
  • Wieder geht’s ab in den Hogwarts Express (ich meine, die Fahrt ist auch ein Erlebnis) nach Hogsmeade.
  • Dort probieren wir die Hagrids Single Rider Line aus, die nicht sehr spektakulär ist, dafür aber tolle Aussichten auf Hogsmeade bietet.
  • Und mit der Weihnachtsbeleuchtung im Dunklen schaut Hogsmeade auch wirklich toll aus, muss man sagen.
  • Zum Abschluss kaufen wir noch einen Schokofrosch, bevor wir uns schweren Herzens von der Harry Potter Welt verabschieden.
  • Unser Flug ist um 5 Uhr in der Früh, daher haben wir beschlossen, kein Hotel für die Nacht zu buchen und stattdessen chillen wir noch in der Lobby von unserem Hotel, bevor wir uns ca. um 1 Uhr auf den Weg zum Flughafen machen.
  • Cathy, unsere Fahrerin, ist leicht verplant und plaudert gerne, was schon auch ganz witzig ist – sie erzählt uns total begeistert, dass es hier am Flughafen in Orlando sogar eine Zugstation gibt – ja, das konnte sie zuerst auch nicht glauben, aber die ist wirklich da, nein, keine Amtrak Station, aber es ist schon praktisch, es ist so ein Zug von Fort Lauderdale, Miami, und die Idee ist, dass man direkt mit dem Zug zu den Themeparks kommt – das ist toll, denn mit dem Auto dauert es im besten Fall drei Stunden und wenn man fliegt, geht es zwar schneller, aber dann kommen ja noch die zwei Stunden dazu, die man vorher am Flughafen sein muss, und dann muss man sich ja um sein Gepäck Sorgen machen und mit dem Zug hat man das alles nicht – ah, nicht dass sie sagt natürlich, dass man sich am Flughafen Orlando Sorgen um sein Gepäck machen muss, da hat sie eigentlich nur gute Erfahrungen, bis auf das eine Mal, als sie ihr Gepäck verloren haben, das war lustig übrigens, da hat sie Freunde besucht und der Flughafen hat sie angerufen und gesagt, sie bringen das Gepäck mit der Limo und sie hat schon ihr Telefon ready gehabt um ein Foto mit der Limo zu machen, aber – ha, das werdet ihr nicht glauben, Mann, war das peinlich – die sagen „Limo“ einfach zu Taxi… und so weiter und so fort.
  • Zwischen dem Plappern verpasst Cathy die Abfahrt zum Flughafen, aber gut – wir haben Zeit, macht also nichts – ein Interstate U-ie muss hie und da auch einmal sein.
  • Wir haben natürlich am Flughafen trotzdem noch sau viel Zeit, die wir aber wie immer gut überbrückt kriegen – sogar mit ein paar Powernaps.

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