Koufounisi

Koufounisi Κουφονήσια

Die geschilderten Ereignisse beruhen auf wahren Begebenheiten, manche Namen der darin vorkommenden Personen wurden jedoch geändert.

Samstag, 2.September

Christmas‘ Geburtstag

  • Es herrscht bedrückte Stimmung, schließlich müssen wir Amorgos verlassen
  • Superfrüh aufstehen, Johannes in Retrospektive: „Das war der schlimmste Tag meines Lebens“
  • Bus um 11:15 nach Chora, Brunch in dem netten Café, das wir schon letztens getestet haben (aber nicht Frou Frou 🙁 )
  • Taufe in der Kirche auf dem Platz, auf dem auch das Café liegt, eine Dame im Leoprint-Kleid stellt sich als Johannes‘ Typ heraus – Johannes: „Ich bin nicht da, Leute“ (und tut so, als würde er uns nicht kennen)
  • Entspanntes Frühstück, bis plötzlich ein Aufschrei kommt: „Wir müssen den Bus erwischen!“ nach kurzer Überlegung, stellt sich heraus, nein, doch nicht – wir nehmen doch lieber ein Taxi
  • Zum Fährterminal in Katapola, Briefkasten finden, Postkarten einwerfen, Fähre nach Koufounisi, 30 Minuten Schnellboot (ich hätte kein Mittagessen für 10 Leute mitnehmen müssen), der Katamaran ist riesig
  • Ankunft: einchecken und in den Appartements entspannen
  • Die anderen schauen zum Strand, während Matthäus und ich auf unserer RIESIGEN Terrasse lesen und weiter entspannen =)
  • Abendessen gibt’s heute in einem besonders schönem Lokal – schließlich ist es Christmas‘ Geburtstag! Johannes mit weißem Hemd, sieht aus wie unser Kapitän
  • Vorher schauen wir noch zu einer kleinen, schnuckligen Windmühle am Hafen, in der sich ein Hotel befindet, Marco fasziniert („Wusstest du, dass da ein Hotel drin ist?!“, „Oh, wirklich, Marco?“), er schaut nach, die Übernachtung kostet 400Euro pro Nacht
  • Abendessen im Restaurant direkt am Meer, „verrry nice“ (Ron, natürlich), auf der Speisekarte finden wir etwas Kurioses „beer less alcohol“
  • Wir stoßen an auf Christmas‘ „25“er (sie wird schon seit einigen Jahren 25) und sie bekommt ein Moussaka als Geburtstagskuchen
  • Wir bekommen eine leckere Nachspeise vom Haus, Baobun: „It’s like eating floral tea“, #appreciationofgreekfood
  • Weiter geht’s in eine Bar am Meer, nette Stimmung, aber nicht so wie auf Amorgos, Cocktails, Johannes trinkt Rum, Musik schön, aber nicht ganz so schön wie auf dem Festival gestern und vorgestern
  • Alle ein bisschen müde, nach Hause, ins Bett, währenddessen findet in der Stadt eine Hochzeit statt

Sonntag, 3. September

Desperate times call for desperate measures

  • Aufwachen um 15:00 wie üblich
  • Die anderen sind (auch wie üblich) schon am Strand: Fonas und Devil’s Eye
  • Johannes und Matthäus gesellen sich zu ihnen, während ich mich auf die Suche nach einem netten Frühstückslokal mache (ein solches ist essentiell für mein Überleben auf jeder Griechischen Insel), nach zwei Versuchen bin ich endlich erfolgreich und finde eines, das an Frou Frou erinnert (etwas ältere Männer schauen irgendwelchen Sport im Fernsehen, sehr gute Pancakes, sehr gemütlich)
  • Nach zwei Freddo Espressos fühle ich mich ein bisschen wacher und mache mich auf den Weg zum Fanos Strand
  • Die ganze Insel besteht aus nichts als Stränden
  • Sie ist so klein, dass man sie in 2 Stunden umwandern kann
  • Ich erreiche Fanos, wo sehr viele Leute sind, darunter aber nicht die anderen
  • Schließlich finde ich sie im (wie Johannes behauptet) Devil’s Eye, einem (natürlichen) Pool im Meer
  • Die Wanderung geht weiter, sehr malerisch
  • Wir erreichen eine Klippe – es ist super windig, was ein hartgesottenes Hochzeitspaar allerdings nicht aufhält, zu probieren, hier ein Fotoshooting zu machen – dementsprechend herrscht Chaos, Haare fliegen in alle Richtungen und zu allem Überfluss tun Marco und Johannes ihr Bestes, um auch auf dem Bild zu sein
  • Spaziergang zurück – Direttissima zur Stadt
  • Fertigmachen zum Abendessen
  • Abendessen im (von neuen Freunden) empfohlenen Lokal, wir sind nicht sehr überzeugt vom Essen, aber ohne Johannes haben wir alle „falschen“/unsicheren Gerichte bestellt (Thunfischkaviar, Cerviche, Oktopussalat)
  • Marco: „Das Moussaka hat viel zu viel Bechamel“, Johannes: „Was hast du bitte erwartet? Das ist ein Fischrestaurant.“
  • Als Johannes auftaucht, wird das Essen tatsächlich besser (er übernimmt ab da auch das Bestellen)
  • Baobun friert im Wind, es ist ziemlich windig, ein Sturm zieht auf
  • Weiter auf der Suche nach einer Bar, die noch offen ist, zuerst: lange Diskussionen über Politik und Demokratie – eine richtige Diskussion zwischen Akademikern
  • Es stellt sich als eine schwierige Aufgabe heraus, eine noch geöffnete Bar zu finden und in denen, die wir finden, spielt es Duba Duba Musik (wie Johannes‘ Mum es nennen würde)
  • Schließlich finden wir eine sehr schöne Bar direkt neben meinem Brunch-Lokal
  • Biere und Cocktails (benannt nach berühmten Filmen), Marco: „Oh, ‚Requiem for a dream‘, das klingt gut“, Ron: „sehr gut“, und der Cocktail kommt daher – mit einer Spritze
  • Tom bestellt „Fluch der Karibik“ – der in Flammen steht, als er gebracht wird – ich bin begeistert und bestelle sogleich auch einen – große Enttäuschung, als er gebracht wird und nicht brennt
  • Wir bleiben, bis sie schließen, was schockierenderweise um 3 Uhr ist!
  • Johannes und ich noch motiviert, andere ins Bett und wir auf der Suche nach einer offenen Bar (schon wieder) erfolglos, finden das einzige offene Lokal auf der ganzen Insel, das Crêpes verkauft
  • Fragen dort nach und erhalten die Bestätigung „Ja, alles ist geschlossen“.
  • Desperate times call for desperate measures, also holen wir uns Bier im Crêpe-Geschäft, Johannes „Mythos Bier“ und chillen uns zum Strand, wo natürlich nichts und niemand ist, keine Musik weit und breit, nichts. Johannes: „Die Bars sind zu und die einzigen Lichter kommen von den Autos.“
  • Wir sind schon fast in Tränen vor lauter Fernweh nach Amorgos
  • Das Wort „fad“ wird übermäßig oft verwendet
  • Wir machen uns Kletterpläne aus für irgendwann zwischen April 2024 und Juli 2024 auf Kalymnos und Amorgos
  • Ich fange an, Johannes eine sehr lange Geschichte über „The Catcher in the Rye“ zu erzählen (das Buch), aber als ich zum Ende komme, vergesse ich völlig, warum ich ihm überhaupt davon erzählt habe – Verwirrung, „Konzentrier dich, Marie!“
  • Um 4:33 bricht kurze Panik aus, weil das Crêpe-Geschäft um 5h zumacht.
  • Schnell zurück, sie geben uns freundlicherweise noch Crêpes
  • Satt von Crêpes gehen wir nach Hause, alles in allem eine traurige Geschichte

Montag, 4.September

Kalamari zu einem super Preis

  • Frühstück um 15h im Opsianos (das Lokal von gestern, inzwischen etabliert)
  • Diesmal mit Johannes und Matthäus, die anderen sind schon am Strand
  • Endlich weiß ich wieder, warum ich Johannes von ‚The Catcher in the Rye‘ erzählt habe: Die Hauptperson darin sagt immer wieder „It kills me“ und it killed me yesterday, als ich einen Typen sagen hörte „Oh mein Gott, ich konnte nicht schlafen wegen der Hochzeit – es war so laut!“ (ah, Denglisch vom Feinsten)
  • Tom bittet Johannes, die Rechnung vom gestrigen Abendessen zu sortieren (sie ist bis heute nicht sortiert – und das ist 10 Tage her), seit gestern haben wir ein neues Abrechnungssystem – Fisch (der teurer ist) wird nur zwischen denjenigen aufgeteilt, die Fisch essen, Ergebnis: Komplikationen bei der Berechnung, Johannes verärgert
  • In der Quittung finden wir etwas Interessantes, der „Fried Kalamari“ (und zwar ein großes Stück) kostet 0,55 Euro – ein sehr, sehr guter Preis
  • Wir ziehen weiter zur nächsten Bar/Café, Johannes erinnert sich an „Jezz“ von seinem letzten Besuch in Koufounisi, Jezz ist aber wenig einladend leer. Stattdessen setzen wir uns ins Mylos, das Lokal daneben, zu dem auch die zweite Windmühle, die sich auf Amorgos befindet, gehört.
  • Wir haben gestern bei unserer Wanderung eine Windmühle gesehen und ich war überzeugt, dass es die Hotelwindmühle ist. Johannes: „Aber da war doch eine Kirche daneben“ und ich darauf: „Siehst du die Kirche nicht? Die steht doch genau da!“
  • Jetzt erinnert mich Johannes natürlich daran: „Die Kirche ist genau da, siehst du sie nicht?!“ (natürlich gibt es nirgendwo eine Kirche)
  • Diese Windmühle hat stattdessen eine Bar mit einem sehr schönen Blick auf das Meer und auf Kato Koufounisi, eine kleine Nachbarinsel.
  • Wir sitzen am besten Platz, ein runder Tisch direkt am Rand mit bequemen Stühlen, das einzige Problem ist der Wind, der sehr stark ist – Johannes: „Tja, man kann nicht alles haben“
  • Der ursprüngliche Plan, Karten zu spielen, haut nicht gut hin
  • Also wechseln wir an einen windgeschützteren Tisch und bringen Johannes Skat bei, sein neues Lieblingsspiel (nicht), er sieht meist sehr verloren aus – es wirkt fast so, als hätten die Fischberechnungen seine gesamte Gehirnkapazität für heute ausgeschöpft
  • Trotzdem genießen wir es, hier zu sitzen, einen Kaffee zu trinken, auf das Meer zu blicken, zu entspannen und zu relaxen.
  • Ich werfe einen Blick ins Innere der Windmühle, in der sie einen Laden eingerichtet haben, was schön ist, weil man so die ganze Windmühle anschauen kann und sie in aller Ruhe betrachten kann – sogar im oberen Stock gibt es einen Bereich, wo es Kleidung gibt und man den Mechanismus der Windmühle sehen kann
  • Ich nehme ein sehr schönes Espressoheferl für die Mama mit
  • Die anderen gesellen sich zu uns, wir trinken ein Bier und sind immer noch sehr entspannt
  • Nur Marco hat nicht den besten Start mit dem Lokal – er möchte gerne, dass wir zwei Tische zusammenrücken, damit wir alle zusammen sitzen, doch die Kellnerin erlaubt es nicht – Trauma
  • Zurück zu den Appartements
  • Abendessen in einem Lokal, berühmt für sein gegrilltes Essen und familiär geführt – allerdings muss man wirklich hin wollen, sonst hat man wenig Chancen, es zu finden (es ist sehr abgelegen)
  • Wir stoßen an mit Wasser „Yamas!“, Johannes ist zuerst schockiert, aber dann macht er das Gleiche, Marie: „Ich bin schockiert“, Johannes: „I was just checking on you“, Kellner (der in diesem Moment vorbeikommt): „Excuse me?“
  • Gutes Essen, Fleisch Fleisch Fleisch, kein Fisch, keine Diskussion
  • Nachspeise gibt es in der Stadt – Eis und Loukoumades
  • Gestern: wir auf der Suche nach einer Bar, die die anderen empfohlen bekommen haben, sehr abgelegen, heute suchen wir sie wieder, finden sie, super nett, aber wir sind die einzigen Gäste (kein Wunder, es ist mitten im Nirgendwo), Cocktails sind sehr lecker und kreativ, Blick auf die Stadt
  • Großzügige (gratis Mekila – ein lokaler Schnaps aus Kaktusfrüchten – Shots) und freundliche Kellnerin
  • Danach: home sweet home
  • Johannes: „Ich gehe spazieren“, Marco schließt sich an, Matthäus und ich auch, Spaziergang endet in der Bar, Johannes plaudert mit den Kellnern und dem Mann, der die Bar betreibt
  • Einer von ihnen ist der Bruder des Bürgermeisters der Insel (natürlich), sagt: „Koufounisi versucht immer noch, seine Identität zu finden“
  • Ja, das haben wir bemerkt, auf der Insel ist eine lustige Mischung aus Leuten: manche kommen mit fancy Yachten an, die meisten tragen dementsprechend fancy Kleidung, einige laufen in Wander- und Sportkleidung herum (wer, aber wer?), insgesamt scheint es mehr die fancy Art von Touristen anzuziehen – was anscheinend (No na ned) auch der Insel ganz recht ist, immerhin wurde der Campingplatz vor einigen Jahren geschlossen
  • Der Abend endet im Crêpe-Place (unserer neuen Bäckerei), wir essen sehr gute Chicken Nugget Crêpes

Dienstag, 5.September

Auf der Suche nach den Höhlen

  • Frühstück im Opsidianos um 12:30 (super früh), Johannes und ich haben Mühe aufzustehen, schaffen es aber schließlich
  • Zum ersten Mal schaffen wir es, Eier zu bestellen, die sie nur bis 14:30 servieren (aus irgendeinem seltsamen Grund, der uns ein Rätsel bleibt)
  • Letzter Tag von Ron und Baobun auf der Insel, bevor sie zurück nach Athen fahren, um das Konzert von Imagine Dragons zu besuchen
  • Wir nehmen ein kleines Boot, das uns auf die andere Seite der Insel bringt
  • Und machen uns dort auf die Suche nach den Höhlen, durch die man angeblich super tauchen und schnorcheln kann
  • Wir finden einen schönen Pfad: Tom und ich: „mmmh, sollen wir hier abwarten, ob die Höhlen da wirklich sind?“
  • Hätten wir wohl besser: Der schöner Pfad endet nämlich in einer steilen Klippe auf der einen Seite und senkrechten Felsen auf der anderen
  • Abenteuerliche Wanderung, keine Höhlen gefunden
  • Immer noch sehr schöne Landschaft, das einzige Problem ist, dass es sehr schwer ist, ins Wasser zu kommen (und vor allem wieder aus dem Wasser hinaus)
  • Wir drehen also um, gehen zurück auf die andere Seite, auch dort Klippen, aber auch keine Höhle in Sicht
  • Beschließen schließlich, zu den Höhlen zu gehen, die wir vom Boot aus gesehen haben, finden allerdings auch diese nicht
  • Endlich finden wir eine schöne Bucht, wo Matthäus und ich beschließen, hineinzuspringen, die anderen suchen noch die Höhlen – unser Einheimischer findet sie schließlich
  • Matthäus und ich gehen schwimmen und dann zu dem, was Johannes uns als ‚Devil’s Eye‘ verkauft hat, ein sehr schöner Pool, der nur durch eine kleine Öffnung mit dem Meer verbunden und daher auch sehr ruhig ist
  • Man kann sogar von einem Felsen aus hineinspringen!
  • Ein paar Touristen aus Alicante springen auch hinein und wir reden darüber, wie schön es wäre, eine Taucherbrille zu haben, um durch die Öffnung ins offene Meer zu tauchen
  • Dann gesellen wir uns zu den anderen, springen auch dort rein, sehr schönes Schwimmen in den Höhlen, schön aber kurz, weil Ron und Baobun eine Fähre erwischen müssen
  • Der Ausstieg ist eine kleine Herausforderung, die mir gefällt – es ist wie Bouldern, nur dass man beim Fallen einfach ins Wasser fällt
  • Der einzige Nachteil: dank sehr scharfer Kanten bekommen wir blaue Flecken am ganzen Körper
  • Wir gehen weiter zur nächsten Bootshaltestelle, um von dort mit dem Boot retour zu fahren
  • Treffen Ron und Baobun im Burgerlokal neben den Loukoumades und Matthäus und ich nutzen endlich die Gelegenheit, um die leckeren, süßen Loukoumades zu kosten
  • Die anderen bestellen Burger (Johannes: „Burger! Auf einer griechischen Insel!“)
  • Wir bringen Ron und Baobun zur Fähre (die sehr pünktlich ist) und winken zum Abschied
  • Auf geht es zurück zum Appartement
  • Da die anderen keinen Hunger mehr haben (Burger), beschließen Johannes, Matthäus und ich, um 21:30/ 22:00 ins Fischrestaurant zu schauen
  • Um 21:30 meldet sich Johannes, der die Wohnung gewechselt hat, über den Balkon: „Ich bin faul, können wir um 10 gehen?“
  • Ich freue mich natürlich sehr über die Chill-out-Zeit, bin also sofort einverstanden
  • Gehen in die Fischtaverne (Ouzerie), direkt am Wasser, sitzen so nah am Wasser, wie es nur geht, schon von der Lage her toll, vom Fisch her noch besser – sooo guter Fisch (njamnjamnjam), wir alle im Glücksrausch
  • Ouzo passt in der Tat gut zu Fisch (daher auch der Name ‚Ouzerie‘)
  • Ich werfe ein paar Krabbenreste ins Wasser, um die sich die Fische wie verrückt streiten, viele kleine Silberfische und wir sehen sogar eine Krabbe
  • Johannes schreibt in die Gruppe „Marie füttert die Fische“, Matthäus: „Weißt du eh, dass man das missverstehen kann?“
  • Wir gönnen uns heute richtig Luxus und bestellen Red Snapper, einen super leckeren Fisch!
  • Das Essen ist soo lecker, dass wir als Nachspeise Muscheln in Olivenöl, Zitrone und Senfsauce bestellen (eine der besten Muscheln, die ich je hatte)
  • Wir trinken Ouzo für den gleichen Preis wie der Fisch (30 Euro), Johannes: „Oh, oh, wir werden es spüren, wenn wir aufstehen“
  • Spaziergang durch die Stadt, die anderen sind im Rastoni (abgelegene Bar von gestern), und wir beschließen, uns ihnen anzuschließen, trinken dort einen Cocktail in Liegestühlen mit Blick auf die beleuchtete „Stadt“, Mekila-Shot weckt alle ein bisschen auf
  • Marco schlägt vor, für den nächsten Tag ein Segelboot zu mieten, Nachteil: das geht nur mit Skipper und für 1000 Euro, anderer Nachteil: es geht um 9:30 Uhr los
  • Wir entscheiden uns aus beiden Gründen dagegen
  • Wir ziehen weiter und verlieren Marco und Christmas im Appartement
  • Tom wird aus dem Zimmer geworfen, hat aber noch seine Sachen drinnen (was ihn ein wenig unglücklich macht)
  • Wir vier (Simon hat uns auf dem Weg nach Koufounisi verlassen) ziehen wieder los auf der Suche nach einer offenen Bar
  • Unser Lieblingslokal hat geschlossen, daher müssen wir uns mit Duba Duba zufrieden geben
  • Holen uns dort Getränke, kurz darauf schließen auch sie – nachdem die Polizei kommt und ihnen sagt, sie sollen die Musik leiser stellen
  • Obligatorischer Abschluss des Abends im Crêpe-Laden, Tom (unser Franzose) entdeckt zu seinem Entsetzen Chicken Nugget Crêpes
  • Johannes zeigt uns das griechische Sandwich, Tom: „Ah, das ist ein Panini“ (und in der Tat hat es verblüffende Ähnlichkeiten, denn es wird warm gegessen, gefüllt mit Schinken, Käse und Gemüse)
  • Ein letztes Bier und gute Nacht!

Mittwoch, 6.September

Wie wir einem Griechen Schafkopf beibringen

  • Frühstück zur gewohnten Zeit im Opsidianos (vor allem nachdem Marco und Christmas ein anderes Lokal ausprobiert haben und nicht überzeugt waren)
  • Tom und Johannes lernen Schafkopf zu spielen, Tom spielt es sehr gerne, Johannes weniger
  • Der Plan ist es, die Fähre zu wechseln, wir warten allerdings mit dem Ticket Umbuchen bis Marco und Christmas zurück sind, denn die beiden haben ein Boot nach Kato Koufounisi genommen
  • Sie kommen um 20h an (Johannes etwas nervös, weil Tickets nur bis 22h umgetauscht werden können), wir gehen zum Büro, und tauschen die Tickets um: wir nehmen alle die schnelle Fähre morgen um 14:45, die um 19h in Piräus ankommt (5h statt 9h, das ist schon nicht schlecht)
  • Währenddessen: Ron und Baobun im verregneten Athen beim Imagine Dragons Konzert, (jedes Mal, wenn ich „Imagine…“ sage, antwortet Johannes mit „…dragons“) erzählen uns später, dass alles rund um das Konzert verrückt war, aber das Konzert war super geil, also alles gut
  • Abendessen im Captain Nikolas, wo wir an unserem ersten Abend in Koufounisi waren, sehr gutes Essen, entspannt, alles in allem nett, wir bestellen versehentlich einen Tisch für 8 (oooh, we miss you, guys!)
  • Gemeinsam ziehen wir weiter ins Navaggio (die sehr nette Bar neben dem Brunch-Laden), Marco und ich holen uns erst mal ein Eis, super entspannt, nette Drinks
  • Marco, Tom, Matthäus und ich spielen Schafkopf, Johannes schläft fast ein
  • Navaggio schließt (schon wieder)
  • Crêpe-Laden natürlich, wir (mittlerweile nur noch zu viert) überreden Johannes erstaunlicherweise, eine Runde Schafkopf mit uns zu spielen, trinken noch ein Bier, probieren Sandwich/ Panini, sehr lecker, können Tom nicht überzeugen, Crêpes mit Chicken Nugget zu essen, essen stattdessen Crêpes mit Schokolade
  • Sehr schöner letzter Abend

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